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	<title>Comments on: &#220;ber Sinn und Unsinn des Hochschulmarketings</title>
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	<description>Schreiben um des Schreibens Willen</description>
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		<title>By: Raphael</title>
		<link>http://www.onezblog.de/ueber-sinn-und-unsinn-des-hochschulmarketings/#comment-2206</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 22:03:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.raphael-raue.de/?p=385#comment-2206</guid>
		<description>Du magst recht haben und die von dir beschriebenen Ziele seien die intendierten. Selbst dann trifft aber doch meine Kritik, dass die Universit&#228;t gar nicht auf die Ergebnisse eines solchen Werbens vorbereitet ist, oder meinst du unsere Sekretariate k&#246;nnten auch noch die Kommunikation mit allen interessierten Unternehmen und Unternehmungen in und um die Stadt meistern?Die Hochschule von heute ist darauf ausgelegt, radikal auszusieben. Sowohl bei der Studierendenzahl, als auch beim sonstigen Engagement. Wie soll man einem ausgebranntem Corpus eine Identit&#228;t geben?Und den Ruf einer Universit&#228;t bestimmt im Wissenschaftszirkus immer noch die Qualit&#228;t und der Ruf ihres Lehrpersonals. Nur wenige Unis k&#246;nnen auch mit Equipment, geringen Seminarteilnehmerzahlen oder &#228;hnlichem punkten.Wenn du verstanden hast, dass ich die Werbung, das Marketing, nenn es wie du willst, an sich nicht gut hei&#223;e, dann habe ich mich unverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt. Ich meine nur, dass sich in den Hochschulen zuerst etwas strukturell &#228;ndern muss, Freir&#228;ume an allen Stellen geschaffen werden, damit so etwas &#252;berhaupt Sinn hat, egal wie die Darstellung dann schlussendlich wahrgenommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du magst recht haben und die von dir beschriebenen Ziele seien die intendierten. Selbst dann trifft aber doch meine Kritik, dass die Universit&#228;t gar nicht auf die Ergebnisse eines solchen Werbens vorbereitet ist, oder meinst du unsere Sekretariate k&#246;nnten auch noch die Kommunikation mit allen interessierten Unternehmen und Unternehmungen in und um die Stadt meistern?Die Hochschule von heute ist darauf ausgelegt, radikal auszusieben. Sowohl bei der Studierendenzahl, als auch beim sonstigen Engagement. Wie soll man einem ausgebranntem Corpus eine Identit&#228;t geben?Und den Ruf einer Universit&#228;t bestimmt im Wissenschaftszirkus immer noch die Qualit&#228;t und der Ruf ihres Lehrpersonals. Nur wenige Unis k&#246;nnen auch mit Equipment, geringen Seminarteilnehmerzahlen oder &#228;hnlichem punkten.Wenn du verstanden hast, dass ich die Werbung, das Marketing, nenn es wie du willst, an sich nicht gut hei&#223;e, dann habe ich mich unverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt. Ich meine nur, dass sich in den Hochschulen zuerst etwas strukturell &#228;ndern muss, Freir&#228;ume an allen Stellen geschaffen werden, damit so etwas &#252;berhaupt Sinn hat, egal wie die Darstellung dann schlussendlich wahrgenommen wird.</p>
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		<title>By: Matthias Warkus</title>
		<link>http://www.onezblog.de/ueber-sinn-und-unsinn-des-hochschulmarketings/#comment-2205</link>
		<dc:creator>Matthias Warkus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 19:39:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mir nicht so sicher, ob der Artikel und deine Anschlusskritik so den Kern treffen. Hochschulmarketing soll, so weit ich es wahrnehme, in erster Linie dazu dienen, der Hochschule selbst eine Identit&#228;t zu verpassen, die Binnenkommunikation zwischen den Einzelinstitutionen, aus denen so eine Hochschule nun mal besteht, zu verbessern oder erst zu etablieren, und nicht zuletzt das Ganze als gesellschaftlichen Faktor nach au&#223;en hin zu pr&#228;sentieren. Mit all dem haben deutsche Unis notorische Probleme: sie haben selten einen brauchbaren institutionellen Erscheinungsrahmen (Homepage und CD der Philipps-Uni sind da echt ein Gl&#252;cksfall, nur leider f&#228;llt das durch mangelnde Strenge bei der Durchsetzung latent wieder auseinander); ihre Bestandteile reden nicht miteinander; und auch wenn sie Gro&#223;arbeitgeber, Wirtschaftsfaktor und teilweise buchst&#228;blicher Existenzgrund ganzer St&#228;dte sind, verzichten sie h&#228;ufig darauf, mit dem, was es in solchen St&#228;dten sonst so gibt, nennenswert in Verbindung zu treten.Neustudierende anzuziehen ist meines Erachtens h&#246;chstens sekund&#228;r (zumindest solange wir nur von westdeutschen Staatsunis reden). Ob &quot;Hochschulmarketing&quot; &#252;berhaupt ein sinnvoll formulierter Ausdruck ist, dar&#252;ber l&#228;sst sich dann nat&#252;rlich streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht so sicher, ob der Artikel und deine Anschlusskritik so den Kern treffen. Hochschulmarketing soll, so weit ich es wahrnehme, in erster Linie dazu dienen, der Hochschule selbst eine Identit&#228;t zu verpassen, die Binnenkommunikation zwischen den Einzelinstitutionen, aus denen so eine Hochschule nun mal besteht, zu verbessern oder erst zu etablieren, und nicht zuletzt das Ganze als gesellschaftlichen Faktor nach au&#223;en hin zu pr&#228;sentieren. Mit all dem haben deutsche Unis notorische Probleme: sie haben selten einen brauchbaren institutionellen Erscheinungsrahmen (Homepage und CD der Philipps-Uni sind da echt ein Gl&#252;cksfall, nur leider f&#228;llt das durch mangelnde Strenge bei der Durchsetzung latent wieder auseinander); ihre Bestandteile reden nicht miteinander; und auch wenn sie Gro&#223;arbeitgeber, Wirtschaftsfaktor und teilweise buchst&#228;blicher Existenzgrund ganzer St&#228;dte sind, verzichten sie h&#228;ufig darauf, mit dem, was es in solchen St&#228;dten sonst so gibt, nennenswert in Verbindung zu treten.Neustudierende anzuziehen ist meines Erachtens h&#246;chstens sekund&#228;r (zumindest solange wir nur von westdeutschen Staatsunis reden). Ob &#8220;Hochschulmarketing&#8221; &#252;berhaupt ein sinnvoll formulierter Ausdruck ist, dar&#252;ber l&#228;sst sich dann nat&#252;rlich streiten.</p>
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