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	<title>Onezblog &#187; platon</title>
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	<description>Schreiben um des Schreibens Willen</description>
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		<title>Kallikles und Nietzsche: Ein Vergleich</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 15:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte in diesem Vergleich &#196;u&#223;erungen des Kallikles in Platons Dialog „Gorgias“ mit denen Friedrich Nietzsches Vergleichen und kl&#228;ren, inwieweit sich die Positionen unterscheiden. Daf&#252;r werde ich nicht die Widerlegung des Kallikles durch Sokrates hinzuziehen, sondern nur die Ausgangsposition des Kallikles betrachten.Deshalb sei angemerkt, dass Kallikles im Verlauf des Gespr&#228;chs mit Sokrates einige Male widerspricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte in diesem Vergleich &#196;u&#223;erungen des Kallikles in Platons Dialog „Gorgias“ mit denen Friedrich Nietzsches Vergleichen und kl&#228;ren, inwieweit sich die Positionen unterscheiden. Daf&#252;r werde ich nicht die Widerlegung des Kallikles durch Sokrates hinzuziehen, sondern nur die Ausgangsposition des Kallikles betrachten.Deshalb sei angemerkt, dass Kallikles im Verlauf des Gespr&#228;chs mit Sokrates einige Male widerspricht und seine Position sich wandelt, ohne jedoch die Kernaussage zu verlieren. Diese f&#252;hrt Sokrates auf einen Widerspruch.Zun&#228;chst eine Eingliederung in den Kontext des Dialogs, um die Aussage des kallikles besser einordnen zu k&#246;nnen: Sokrates diskutiert mit Polos dar&#252;ber, was besser sei: Unrecht tun oder Unrecht leiden? Sie kommen zu dem Schluss, das Unrecht leiden besser sei, als Unrecht tun und daraufhin   tritt Kallikles in das Gespr&#228;ch ein, der nicht glauben kann, dass dies kein Scherz von Sokrates sei. Kallikles vertritt im folgenden die Gegenteilige Position. Aus dieser Position werde ich nun einige Textstellen heraus greifen und sie zun&#228;chst unkommentiert einigen Zitaten Nietzsches gegen&#252;berstellen:<span id="more-1192"></span>1. Kallikles„F&#252;r einen Mann ist das Unrechleiden ja kein annehmbarer Zustand“ (Alle hier aufgef&#252;hrten Zitate des Kallikles sind aus Platons Dialog „Gorgias“ 483 B-E entnommen.)1.1 Nietzsche„Die vornehme Art Mensch f&#252;hlt sich als werthbestimmend, sie hat nicht n&#246;thig, sich gutheissen zu lassen, sie urtheilt was mir sch&#228;dlich ist, das ist an sich sch&#228;dlich, sie weiss sich als Das, was &#252;berhaupt erst Ehre den Dingen verleiht, sie ist wertheschaffend.“ (Friedrich Nietzsche. Jenseits von gut und B&#246;se: 260. S. 209.)2. Kallikles„Doch die Gesetze, glaube ich, sind von den Schwachen und von der gro&#223;en Masse gemacht. Zu ihren Gunsten und zu ihrem eigenen Nutzen stellen diese die Gesetze auf“2.1 Nietzsche„So lange die N&#252;tzlichkeit, die in den moralischen Werthurtheilen herrscht, allein die Heerden-N&#252;tzlichkeit ist, so lange der Blick einzig der Erhaltung der Gemeinde zugewendet ist, und das Unmoralische genau und ausschliesslich in dem gesucht wird, was dem Gemeindebestand gef&#228;hrlich scheint: so lange kann es keine „Moral der N&#228;chstenliebe“ gebe. Friedrich Nietzsche. Jenseits von Gut und B&#246;se: 201. S.121.3. Kallikles„Denn da sie [die Schwachen] weniger wert sind, sind sie, glaube ich, zufrieden, wenn sie nur den gleichen Anteil haben.“3.1 Nietzsche„Umgekehrt werden die Eigenschaften hervorgezogen und mit Licht &#252;bergossen, welche dazu dienen, Leidenden das Dasein zu erleichtern: hier kommt das Mitleiden, die gef&#228;llige h&#252;lfsbereite Hand, das warme Herz, die Geduld, der Flei&#223;, die Demuth, die Freundlichkeit zu Ehren.“ Friedrich Nietzsche. Jenseits von Gut und B&#246;se: 206. S. 211.Die inhaltliche N&#228;he dieser drei Zitate ergibt sich aus diesen selbst und muss nicht weiter erl&#228;utert werden. Doch ich m&#246;chte dennoch auf die Position des Kallikles eingehen um dann die Unterschiede Nietzsches auszumachen.Kallikles Position ist eine nicht-moralische. Er lehnt das Gesetz ab und beruft sich auf die Regeln der Natur. Das Gesetzt steht hier f&#252;r sittliche Gesetze und moralische Vorschriften, die die Gemeinschaft macht. Kallikles mein, dass diese Gesetze nur gemacht w&#228;ren um den Schwachen zu dienen und somit die Starken knechte. Diese h&#228;tten aber von Natur aus das Recht zu herrschen. Er akzeptiert die Geltung einer Moral nicht, da sie der Natur widerspreche. Moral ist eine Erfindung der Schwachen. Kallikles will keine andere Moral, sondern &#252;berhaupt keine Moral. Seine Argumentation ist begr&#252;ndet auf die Existenz eines Naturrechts des St&#228;rkeren.Hier sehe ich den Unterschied zur Position Nietzsches. Die drei Zitate sind aus dem Werk „Jenseits von gut und B&#246;se“ welches eine Analyse der Moral vornehmen m&#246;chte um diese zu revidieren. Nietzsche zeigt auf, dass Moral ein philosophisches Problem ist. Das hei&#223;t, nicht nur ethische Grunds&#228;tze und moralische Gesetze sind problematisch und m&#252;ssen auf ihre Geltung hin untersucht werden, sondern die Moral &#252;berhaupt. So versucht Nietzsche zu zeigen, dass das, was als Moral verstanden wird, ohne Begr&#252;ndung der Existenz von Moral  keine Geltung haben kann. Die Zitate m&#252;ssen also im philosophischen Kontext gesehen werden. Kallikles geht von einem Naturrecht aus, dass dem moralischen Gesetz widerspricht. Nietzsche untersucht Moral und findet in ihr Widerspr&#252;che. Das sind ganz unterschiedliche Argumentations- und Reflexionsans&#228;tze. Kallikles begeht den selben Fehler, den Nietzsche Moraltheoretikern vorwirft: Er geht von einem Gesetz aus, dessen Existens erst bewiesen werden m&#252;sste. Kallikles Argumentation steht und f&#228;llt mit der Behauptung des Naturrechts. Er setzt lediglich an die Stelle der moralischen Gesetze die nat&#252;rlichen Gesetze, so wie er sie sieht, ohne daf&#252;r Gr&#252;nde anzugeben. Beispiele aus dem Tierreich sind seine einzige Untermauerung, diese k&#246;nnen aber nicht als Gr&#252;nde gelten, da Beispiele niemals Gesetzm&#228;&#223;igkeiten beweisen oder begr&#252;nden k&#246;nnen.Ob Nietzsche ebenfalls zu einer Art Naturrecht in seinen &#220;berlegungen kommt, oder ob seine Philosophie eher eine Tugend-Moral darstellt ist umstritten. Es kann jedoch festgehalten werden, dass Nietzsche ganz anders an das Problem herangeht, als dies Kallikles tut. Seine Methode ist die philosophische. Er hinterfragt Moral und kommt so zu Schl&#252;ssen, die denen des Kallikles &#228;hneln, aber keinesfalls die gleichen sind. Zudem sind diese Schl&#252;sse nicht das Ende seiner philosophischen &#220;berlegung, sondern stellen lediglich die Grundlage seiner praktischen Philosophie dar.Ich habe in diesem Text gezeigt, dass sich die Positionen Nietzsches und Kallikles deutlich unterscheiden. Sowohl in ihrer inhaltlichen Bedeutung, als auch in der Herangehensweise. Kallikles lehnt die philosophische Betrachtung ab und gr&#252;ndet seine Position nur auf einer Gegenbehauptung. Nietzsches Position zeichnet sich aber durch philosophische Reflexion aus.</p>
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		<title>Erfahrung ist auch nicht das Wahre</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2007 15:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist eine Reaktion des Artikels &#8220;red doch tacheles&#8220;. Ich habe lange &#252;berlegt, ob ich mich dazu &#228;u&#223;ern soll und mich jetzt doch positiv entschieden. Der Artikel ist interessant und dennoch lehne ich die Grundaussage entschieden ab. Warum m&#246;chte ich hier erl&#228;utert und gehe daf&#252;r in der Geistesgeschichte um etwa 2500 Jahre zur&#252;ck. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist eine Reaktion des Artikels &#8220;<a href="http://www.fixmbr.de/red-doch-tacheles/" rel="bookmark" title="Permanent Link: red doch tacheles">red doch tacheles</a>&#8220;. Ich habe lange &#252;berlegt, ob ich mich dazu &#228;u&#223;ern soll und mich jetzt doch positiv entschieden. Der Artikel ist interessant und dennoch lehne ich die Grundaussage entschieden ab. Warum m&#246;chte ich hier erl&#228;utert und gehe daf&#252;r in der Geistesgeschichte um etwa 2500 Jahre zur&#252;ck. Denn dieser Konflikt ist nichts neues und die Positionen sind es auch nicht. Platon und Aristoteles haben diesen Konflikt stellvertretend schon einmal ausgefochten. Und bitte lest den Artikel auf Fixmr, bevor ihr hier kommentier, denn sonst ist die Betrachtungsweise wirklich zu einseitig.</p>
<p>Aber zun&#228;chst einmal zum Konflikt. Oliver schreibt &#252;ber die Erfahrung und das sie &#8220;echtes Leben&#8221; &#252;berhaupt erst M&#246;glich macht. Erfahrung verringert zudem die M&#246;glichkeit die &#8220;falschen&#8221; Schl&#252;sse zu ziehen. Erfahrung l&#228;sst einen Gedanken vollziehen, die der Unerfahrene sich scheinbar nicht macht. Erfahrung bringt Vorsprung, der zu respektieren sei. Alles andere ist pubert&#228;r.</p>
<p>Das ist Olivers Position, nat&#252;rlich von mir k&#252;nstlich zugespitzt. Es muss schon so sein, dass er sich darin nicht wiederfindet, auch wenn ich stur dem Text gefolgt bin. Die Position wird allerdings relativiert, dass auch der Erfahrenste nicht Perfekt sei. Aber etwas anderes war auch nicht zu erwarten.</p>
<p>Ich will gar nicht direkt auf den Text eingehen, sondern stelle ein paar Fragen an den Text, die mir vollkommen dunkle erscheinen, um dann Platon und Aristoteles sprechen zu lassen.</p>
<p>Was meint Oliver wohl mit dem echten Leben? Gibt es denn ein, also ein echtes? Oliver ist der Aristoteles in dem Konflikt, der besagt, dass jedem Menschen ein Ergon, ein Wesen innewohnt, dass durch lernen, &#252;ben und Wissen bef&#246;rdert werden muss. Es gibt ein echtes Wesen/ Leben was gefunden werden muss. Aristoteles, und ich denke Oliver auch, meint mit Erfahrung nicht nur das fortgeschrittene Alter, sondern die Zeit, die auf das Ergon verwendet wurde. Wie weit ist der Mensch sich selbst schon n&#228;her gekommen.</p>
<p>Platon demgegen&#252;ber h&#228;lt von Erfahrung nichts und von Respekt auch nicht. Seine Figur des Sokrates l&#228;sst er sich hinwegsetzen &#252;ber jegliche Norm und Manier. Sokrates ist es egal ob jemand alt, jung, erfahren oder unerfahren ist. Das Wissen und die M&#246;glichkeit zu denken wohnt dem Menschen inne und kann von jedem Menschen entdeckt werden. So entlockt er im Menon einem Sklaven die Theorie des Pythagoras. So konfrontiert er immer wieder erfahrene M&#228;nner mit ihrem Nichtwissen, welche ganz entgegen ihrer Erfahrung zu stehen scheint. Es scheint nur so, weil Erfahrung f&#252;r Sokrates nichts bedeutet, wenn sie nicht genutzt wird um Wissen zu begr&#252;nden.</p>
<p>An der Beschreibung dieser beiden Positionen, die unvollst&#228;ndig und bruchst&#252;ckhaft ist, kann man schon ablesen, welche ich wohl pr&#228;feriere. Die Position des Aristoteles ist metaphysisch. Sie geht von einem Wesen des Menschen aus, dass bis heute nicht bewiesen werden konnte. Die metaphysische Philosophie ist seit Nietzsche nahezu tot und die Argumente gegen solche starke Annahmen sind zahllos.</p>
<p>Platon hat einen viel bescheideneren Wissensbegriff. Sokrates wei&#223; nicht nur um die Unm&#246;glichkeit der Perfektion, die auch Aristoteles einr&#228;umt, er wei&#223;, dass kein Wissen m&#246;glich ist. Das ist nat&#252;rlich nicht so zu verstehen, dass &#252;berhaupt kein Wissen m&#246;glich ist, sondern nur, dass man sich seines Wissens nicht zu sicher sein soll.</p>
<p>Der Erfahrene hat tats&#228;chlich einige Vorteile, so hatte er mehr Zeit zu denken, Wissen zu erlangen und Dinge zu &#252;ben. So wie Aristoteles es beschreibt. Aber Platon w&#252;rde einwerfen, dass es gar nichts nutzt, wenn die intellektuelle Bescheidenheit des Wissens um das Nichtwissen nicht hinzukommt.</p>
<p>Wer l&#228;nger lebt hatte mehr Zeit Vorurteile anzuh&#228;ufen. Er hatte auch viel mehr Zeit sich Rechtfertigungen f&#252;r diese zu &#252;berlegen. Er hatte auch viel mehr Zeit seine Macht auszubauen um diese sogar zur Untermauerung seiner Vorurteile zu nutzen. Er kann Vorurteile viel subtiler unter die Leute bringen, weil er nicht mehr so pubert&#228;r ungest&#252;m ist. Alles schlechte M&#246;glichkeiten, die ich &#252;berhaupt nicht in Olivers Text finde.</p>
<p>Das hei&#223;t nicht, dass er sie nicht auch bedacht hat, aber dennoch bleibt es mir unklar, warum das nicht einmal erw&#228;hnt wird. Ein Kommentator fragt Oliver &#8220;Hast du noch nie einen 60-j&#228;hrigen Vollidioten gesehen?&#8221; und der antwortet &#8220;Selbst der gr&#246;&#223;te Idiot der selbstst&#228;ndig lebt, kann doch nicht der gr&#246;&#223;te sein, wenn er es denn packt alleine zu leben.&#8221; Wenn das das echte Leben ist, nur zu leben, wo bitte ist dannder Vorsprung der Erfahrung?</p>
<p>Auch wenn ich hoffe, dass jetzt nicht das gebashe losgeht, weil ich jung bin, damit angeblich auch unerfahren, m&#246;chte ich einen kleinen Disclaimer schreiben: Ich bin 22 Jahre, studiere erst im zweiten Semester, noch keine Zwischenpr&#252;fung, wohne seit meinem 17. Lebensjahr nicht mehr bei Mutti, sondern allein. War ein Jahr allein auf mich gestellt im Ausland und habe dort Sozialarbeit in einer Romajugendeinrichtung gemacht, aber muss noch immer nicht das Geld f&#252;r eine Familie verdienen, habe auch noch keine Kinder.</p>
<p>Was das alles mit dem Thema, oder &#252;berhaupt mit Themen und ihrer inhaltlichen Diskussion zu tun hat, ist mir eben auch ein R&#228;tsel. Genau deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben. Ich wei&#223; einfach nicht, was die Erfahrung f&#252;r eine Art Argument sein soll. Auch wenn ich verstehen kann, dass Oliver so mancher dumme Frage/ Kommentar vorbeugen will mit diesem Artikel. Aber taugtdie Argumentation zu mehr?</p>
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		<title>Das Problem der Demokratie ist die Gier nach Freiheit</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 11:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist mein Beitrag zum politischen Blog-Karneval. Er ist lang geworden, aber das Thema zwang mich dazu. Ich habe &#252;berlegt ob ich ihn in in drei Teilen ver&#246;ffentliche, mich aber dagegen entschieden um den Zusammenhang besser deutlich zu machen. „Politikverdrossenheit in Deutschland. Wohin f&#252;hrt uns die Parteiendemokratie? Kritiken, Analysen und Utopien sind gefragt!“ Haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="leftbox"><img src="http://www.onezblog.de/wp-content/uploads/2007/06/klein-politischer-blog-karneval.gif" alt="klein-politischer-blog-karneval.gif" /></p>
<p>Dieser Artikel ist mein Beitrag zum <a href="http://www.onezblog.de/item/2007/06/erster-politischer-blog-karneval/">politischen Blog-Karneval</a>. Er ist lang geworden, aber das Thema zwang mich dazu. Ich habe &#252;berlegt ob ich ihn in in drei Teilen ver&#246;ffentliche, mich aber dagegen entschieden  um den Zusammenhang besser deutlich zu machen.</p>
<p><em>„Politikverdrossenheit in Deutschland. Wohin f&#252;hrt uns die Parteiendemokratie? Kritiken, Analysen und Utopien sind gefragt!“</em></p>
<p>Haben wir in Deutschland ein Problem mit der Politik? Gibt es Verdrossenheit &#252;ber unsere Bundesregierung, die gravierend genug ist, um ein solches Thema zu rechtfertigen? Ist die Parteiendemokratie gescheitert und m&#252;ssen wir uns massive Gedanken zu ihrer Erhaltung machen?Ich beginne mit Fragen, die ich nur zum Teil zu beantworten im Stande bin. Ich halte sie f&#252;r wichtig zu kl&#228;ren. Allerdings werde ich euch nicht mit Zahlen &#252;berh&#228;ufen, bis ihr mir glauben m&#252;sst, wir h&#228;tten ein Problem. Zahlen l&#252;gen nicht, aber der Benutzer von Statistiken legt doch immer eine gewisse Subjektivit&#228;t hinein. Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren und es ist kein Aufw&#228;rtstrend zu erkennen. Aber ist das gleich ein Problem? Kann man an den Zahlen von 77 Prozent bei der letzten Bundestagswahl die Probleme unserer Demokratie festmachen? Wohl kaum, es sei denn man benutzt die Zahlen als Indizien und diese f&#252;hren doch oft zu einem falschen Urteil, die Filmgeschichte ist voll davon. Ich will ins Eingemachte gehen und die Zahlenspiele jemand anderem &#252;berlassen.</p>
<p>Ich gehe nicht mehr w&#228;hlen, weil es mittlerweile egal geworden ist, wen ich w&#228;hle. Ich kann keinen nennenswerten Unterschied mehr erkennen. Die SPD versucht die CDU rechts zu &#252;berholen, die CDU versucht es auch mal bei den Gewerkschaften und FDP und die Gr&#252;nen rangeln um die Mitte. Wir haben gelernt, dass Wahlversprechen nicht so Ernst zu nehmen sind, Parteiprogramme in etwa so zukunftsversprechend sind wie der Blick in die Kristallkugel und Politiker sich lieber in der Fraktion kuscheln, anstatt eine politische Linie zu vertreten. Ich kann euch sagen, wir sind entt&#228;uscht von diesem Medienzirkus, der sich Politik nennen. Wir sind verdrossen und Zahlen dr&#252;cken das nur bedingt aus.</p>
<p><strong>Deutschlands Jugend hat den Glauben an die Politik verloren und plant schon die Zeit nach dieser Republik.</strong></p>
<p>Und geht es nach dem Denker, dessen Gedanken zur Demokratie ich euch im Folgenden vorstellen m&#246;chte, h&#228;tte es auch gar nicht anders kommen k&#246;nnen. Demokratie ist nur ein Zeitabschnitt in der ewig wiederkehrenden Abfolge von Oligarchie, Demokratie und Diktatur. So schrieb vor mehr als zwei Tausend Jahren Platon und l&#228;sst der Hypothese eine gewichtige Analyse folgen. <span id="more-301"></span>Dieser will ich nicht ganz folgen, w&#252;rde es doch hier zu langatmig. Ich gebe sie gek&#252;rzt wieder und empfehle jedem, den diese Analyse genauer interessiert, die „Politeia“ zu lesen und die Argumente genauer zu studieren.</p>
<p>Platon unterscheidet drei Staatsformen, die sich in einem ewigen Wechsel abl&#246;sen. Die Demokratie l&#246;st die Oligarchie ab, die Demokratie f&#252;hrt in die Diktatur und diese wiederum wird in die Oligarchie &#252;bergehen. Alle drei Staatsformen haben systemimmanente Fehler, die den st&#228;ndigen Wechsel herbeif&#252;hren. Bei der Oligarchie ist es die Gier nach Reichtum, die in eine Revolution m&#252;ndet, der Diktatur wohnt die Machtgier inne, die den Tyrannen st&#252;rzen wird. Der Fehler der Demokratie ist die absolute Freiheit, die den Grundgedanken der Demokratie beherrscht und sowohl ihren Anfang und ihr Ende bedeutet.</p>
<p>Die Freiheit soll der Fehler der Demokratie sein? Das klingt paradox, doch es steckt mehr dahinter, als ein unreflektierter Freiheitsbegriff, der heute oft skandiert wird.</p>
<p>„Ich denke mir, wenn eine demokratische Stadt nach Freiheit d&#252;rstet, aber b&#246;se Weinschenken an ihre Spitze bekommt und sich &#252;ber den Durst am ungemischten Wein der Freiheit berauscht, dann wird sie ihre Regierenden bestrafen, wenn diese nicht ganz nachgiebig sind und ihr in reichem Ma&#223;e Freiheit gew&#228;hren, indem sie sie als verbrecherisch und oligarchisch beschuldigt.“ (Platon: Politeia. 562c.)</p>
<p>Ich werde jetzt nicht die argumentative Hinf&#252;hrung und die Analyse der &#252;berm&#228;&#223;igen Freiheitsgier des demokratischen Menschen verfolgen, sondern habe dieses Zitat ausgew&#228;hlt, da es mir die direkte &#220;berleitung zur Gegenwart mit Platons  Gedanken erlaubt. Der oben zitierte Moment ist derjenige, an dem die Demokratie anf&#228;llig wird f&#252;r Demagogen und Tyrannen, die sich noch nicht als solche zeigen. Das Streben nach Freiheit birgt in sich schon die Umkehr und das Verf&#252;hrtwerden; den Wechsel der Demokratie zur Diktatur.</p>
<p>Ich k&#246;nnte jetzt die Weimarer Republik anf&#252;hren und dann Parallelen und Unterschiede aufweisen, um auf die Gefahr einzugehen, die von solchen Situationen ausgeht. Das werde ich nicht tun, sondern diesen grundlegenden Moment untersuchen. Wer unbedingt eine direkte Beziehung zur Gegenwart pr&#228;sentiert haben m&#246;chte, der sehe sich im Internet und auf Demonstrationen, Bushaltestellen und sonstigen Aufkleberfarmen um. Er wird sicherlich einige Beispiele der Vorw&#252;rfe finden: verbrecherisch und oligarchisch. Aber diese Vorw&#252;rfe bleiben nicht mehr in in ihren Mileus, in denen sie seit den 60er Jahren zu finden sind und doch die Demokratie nie ernsthaft gef&#228;hrdet haben. Diese Vorw&#252;rfe finden sich zunehmend auch in der Politik. Sei es bei Christiansen oder auf Gewerkschaftsveranstaltungen. Sei es bei der neu formierten Linkspartei, sei es im Parteiprogramm der NPD. Der Vorwurf, der Staat beute den B&#252;rger aus und nehme ihm seine Freiheit, ist nicht neu, aber in seiner Vehemenz doch eine Auswirkung der wirtschaftlichen Stagnation der letzten Jahre.</p>
<p>Die Brisanz der platonischen &#220;berlegung, zusammen mit den sich h&#228;ufenden &#196;u&#223;erungen einiger Politiker liegt auf der Hand, auch wenn diese ausfallenden Politiker sicherlich noch nicht sonderlich zahlreich sind. &#196;u&#223;erungen, die dem Staat „Terror am Hindukusch“ vorwerfen, schweben mir da jetzt vor. Es sind Angriffe auf die Demokratie, die als solche sogar demokratisch ablaufen m&#252;ssen, folgt man Platon.</p>
<p>Aber ich w&#252;rde auch &#196;u&#223;erungen hinzunehmen, die direkt aus der „neuen Mitte“ stammen. Wenn die Unschuldsvermutung nicht mehr &#252;berdauern soll, dann ist das auch ein direkter Angriff auf die Freiheit des B&#252;rgers und damit der zweite Schritt in einer Eskalation, die unweigerlich in das von Platon beschrieben Szenario f&#252;hren muss, sollte sich nicht irgendetwas Substanzielles im Verh&#228;ltnis von Staat und B&#252;rger verbessern.</p>
<p>Dann ist es auch egal, ob der Demagoge, der zum Tyrannen aufsteigen will, von rechts oder links kommt. Beide Extrempositionen bieten genug Grundlage, um verzweifelten Menschen, die um ihre Freiheit bangen, plausible Erkl&#228;rungen zu geben, so falsch und inkonsistent sie auch sein m&#246;gen. Versprechungen sind eine starke politische Waffe, auch im demokratischen Spektrum.</p>
<p>Aber will ich hier jetzt eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die Demokratie herbeischreiben oder sehe ich sie wirklich?</p>
<p>Keines von beidem, aber das ist ein Szenario, das Platon beschreibt, das sicherlich nicht einfach weggewischt werden kann und sollte. Demokratie ist st&#228;ndig in Gefahr und das wenigstens kann uns die deutsche Geschichte lehren. Ich lasse auch das Argument nicht gelten, dass die Bev&#246;lkerung heute viel demokratisierter sei, als das in der Weimarer Republik der Fall war. Platon beschreibt nicht einzelne demokratische Systeme, sondern ein Grundproblem, dass allen innewohnt.</p>
<p><strong>Wird die Demokratie auf jeden Fall zusammenbrechen?</strong></p>
<p>Nun ich bin kein Hellseher und kann deshalb erstmal nur mit Platon antworten: Ja das wird sie! Allerdings ist vielen nicht bewusst, dass das, was unser Staatssystem in der BRD bezeichnet, eher eine Parteienoligarchie, denn eine Demokratie zu nennen w&#228;re, aber das ist wohl eher Haarspalterei, k&#246;nnte aber Aufschluss dar&#252;ber bieten, warum die BRD vielleicht nicht unbedingt in die platonische Krise st&#252;rzen muss. Sie ist schon eine Mischform.</p>
<p>Worauf ich eigentlich hinaus will mit diesen platonischen Gedanken ist die Unsinnigkeit der Politikverdrossenheit. Das m&#246;chte ich im Folgenden ausf&#252;hren. Dazu werde ich drei Grundthesen formulieren:</p>
<p><em>These 1</em>: Dieser Staat ist nicht der optimale Staat. Kein Staat dieser Welt ist ein optimaler Staat.</p>
<p><em>These 2</em>: Die optimale Staatsform ist noch nicht gefunden.</p>
<p><em>These 3</em>: Die heutige demokratische Staatsform ist die optimale, um ein besseres System zu erdenken/entwickeln.</p>
<p>Um meine Thesen zu begr&#252;nden, m&#246;chte ich die Gedanken eines weiteren Philosophen beanspruchen: John Rawls. In seinem Werk „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ nimmt er eine unglaublich wichtige Unterscheidung vor, die sicherlich erhellend sein wird. Gerechtigkeit ist nicht gleich Gerechtigkeit und somit werden viele Anschuldigungen von Politikverdrossenen zu Unsinn und dem momentan bestehenden Staat eine ganz andere Rolle zugeteilt als vielleicht bisher erwartet.</p>
<p>Nach Rawls kann es keinen gerechten Staat geben, es wird immer Ungerechtigkeit geben und auch ein perfekter Staat kann diese nicht ausgleichen. Gerechtigkeit wird vielmehr vor Gr&#252;ndung des Staates erreicht und zwar in einem Gedankenexperiment, das ich euch kurz vorstellen m&#246;chte.</p>
<p>Unter dem Schleier des Nichtwissens treffen sich die Menschen, um &#252;ber einen perfekten Staat zu beraten. Dieser Schleier meint, dass niemand wei&#223;, wo er in diesem Staat stehen wird. Wo er in ihn hinein geboren wird, welche F&#228;higkeiten und Talente er haben wird und ob er erfolgreich sein wird oder nicht. Dadurch soll eine Objektivit&#228;t erreicht werden, um einen gerechten Staat entwickeln zu k&#246;nnen. Befangenheit der Menschen ist in diesem Gedankenexperiment ausgeschaltet. Es wird dann eine Wirtschafts-, Rechts- und Staatsform gesucht, die unter diesem Schleier als gerecht gelten kann.</p>
<p>Der Staat ist gerecht und die Ungerechtigkeit entsteht erst durch die Unm&#246;glichkeit, dass alle alles haben. Die Gerechtigkeit des Staates wird „au&#223;erhalb“ dieser Welt in einem Gedankenexperiment sichergestellt.</p>
<p>Daran ist auch schon zu zeigen, dass meine These 1 richtig ist und kein Staat dieser Welt als gerecht bezeichnet werden kann, weder im ersten noch im zweiten rawlschen Sinne. Alle Staaten heute sind partikul&#228;r und es gibt nicht einen Staat mit gleichen Regeln f&#252;r Alle. Die Gerechtigkeit im Schleier des Nichtwissens kann aber nicht partikul&#228;r sein und nur Menschen bestimmter Landstriche vorbehalten sein.</p>
<p>Meine zweite These werde ich nicht beweisen k&#246;nnen, allerdings gibt der gesunde Menschenverstand Grund genug f&#252;r diese Annahme. Ein Staat muss flexibel, darf aber nicht zu flexibel sein. Muss sich weltver&#228;ndernden Situationen anpassen k&#246;nnen, ohne seine Grundpositionen zu verlassen. Diese Form des flexiblen Staates ist noch nicht gefunden. Es existieren Grundger&#252;ste, die besser oder schlechtere Fundamente bieten. Demokratie ist ein Modell unter vielen.</p>
<p>Das Modell Demokratie ist aber das momentan beste, da es zumindest so best&#228;ndig ist, dass es die M&#246;glichkeit bietet, an einem besseren Staat zu arbeiten, Theorien zu entwickeln und den Diskurs zu suchen. Meinungsfreiheit ist der Schl&#252;sselbegriff. Meine These 3 bezieht sich darauf. Es gibt vieles in dieser Demokratie, was unglaublich schlecht l&#228;uft, Ungerechtigkeiten und systemimmanente Fehler. Aber wir sollten dankbar sein, in diesem System die M&#246;glichkeit zu haben, &#252;ber bessere Systeme nicht nur nachzudenken, sondern sie auch voranzutreiben. Aber wir sollten diese Chance auch nutzen und uns nicht in Selbstmitleid verlieren.</p>
<p>Politikverdrossenheit ist dumm, weil sie die Situation missdeutet und nicht versteht. Sie sieht sich einem politischen System gegen&#252;bergestellt, das nicht gerecht ist, aber sieht nicht die Chancen, es zu verbessern. Damit meine ich nicht, w&#228;hlen zu gehen oder den Politikern Beifall zu klatschen. Ich meine, dass geforscht, diskutiert, geredet und gestritten werden muss. Aber nicht gek&#228;mpft. Gewalt kann nie Grundlage eines gerechten Staates sein, also lohnt es sich auch nicht, f&#252;r ihn zu k&#228;mpfen. Ich meine nicht, dass der gewaltsame Widerstand in Zeiten des Dritten Reiches unrecht war, sondern nur, dass das auf den Zweiten Weltkrieg aufgebaute System eben auch nicht gerecht ist. Wir m&#252;ssen die Chancen der Demokratie nutzen.</p>
<p>Unser demokratisches System ist ein Luxus, der in der Geschichte der Menschheit noch nicht vorgekommen ist und die deutsche Auspr&#228;gung ganz besonders. Doch statt diese Chance zu nutzen, resignieren wir. Das muss sich &#228;ndern. Ich will jetzt hier keinen Ausblick geben, wie das zu tun ist oder in welcher Form, auch wenn ich nat&#252;rlich meine Vorstellungen davon habe.</p>
<p>Ich ende an dieser Stelle und hoffe, dass ich zeigen konnte, dass Politikverdrossenheit wider die Vernunft ist. Die Gegenfrage stellt sich aber dennoch und ist nicht beantwortet: Was ist vern&#252;nftig, auf welchem Weg k&#246;nnen wir vern&#252;nftig partizipieren und vor allem, wie &#252;berbr&#252;cken wir die Grabenk&#228;mpfe der Demokratie, um in einen Diskurs eintreten zu k&#246;nnen, der vielleicht irgendwann Fr&#252;chte tragen wird?</p>
<p>Ich hoffe, dass dieser Ausflug in die Philosophie nicht zu grundlegend war und ich in den Augen des geneigten Lesers am Thema vorbeigeschrieben habe, aber ich halte es f&#252;r wichtig in die Tiefen der Begriffskl&#228;rung zu gehen, bevor man Ideologien verbreitet oder sich politisch engagiert. Was ist Freiheit, was gerecht? So theoretisch diese Fragen auch sind, sie m&#252;ssen gekl&#228;rt werden, bevor man sich an ihre Umsetzung macht.</p>
<p><strong><br />
Politik muss nicht aus Worth&#252;lsen und Politikersprech bestehen. Politik ist das, was wir daraus machen!</strong></p>
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		<title>Vom Mythos zum Logos</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2007 17:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mythos und Logos sind beides Erkl&#228;rungmethoden der Welt. Alles was uns begegnet wird versucht zu erkl&#228;ren. Der Mythos versucht dies durch Geschichten, Gedichte und Sagen. Meistens sind die G&#246;tter Ursache aller Erscheinungen. Platon steht f&#252;r den Wechsel der Methode zur Erkl&#228;rung der Welt. Vom Mythos zum Logos. Logos ist die rationale Erkl&#228;rung der Welt.Platon benutzt viele Begriffe, die typisch sind f&#252;r die mystische Welterkl&#228;rung auch: Seele, Gott, Tugend, Gutsein(areté) etc. Der Unterschied ist jedoch, dass Platon diese Begriffe zu definieren versucht. So ist Seele nicht mehr nur ein Wort um das Nichtwissen &#252;ber die genaue Bestimmung des Menschseins zu f&#252;llen, sondern  steht f&#252;r eine ganze Theorie, die der Seelenlehre. Diese Seelenlehre mag uns zwar heute recht mysthisch anmuten, ist aber dennoch der versuch einer Definition. Einer rationalen Definition.Der Wechsel ist auch an den Fragew&#246;rtern festzumachen. Fragt der mythos nur nach dem Warum und Wie, geht Platon einen Schritt weiter und fragt &#8220;was genau&#8221;. Festzumachen ist dies z.B. im menon-Dialog, als Sokrates die Frage er&#246;rtert, was genau areté sei. Dabei will er nicht nur eine Beschreibung, was alles areté sein kann, sondern eine Definition.</p>
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