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	<title>Onezblog &#187; Hirnforschung</title>
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	<description>Schreiben um des Schreibens Willen</description>
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		<title>Der freie Wille existiert nicht?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 10:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man entdeckt doch in den <a href="http://www.zeit.de/2001/38/200138_willensfreiheit.xml">Zeitungen</a>, <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,497643,00.html">Magazinen</a> und <a href="http://www.sajonara.de/2007/08/29/logik/">Weblogs</a> immer mal wieder das Thema Willensfreiheit und die dazugeh&#246;rigen provokanten Thesen einiger Biologen, Hirnforschern, Psychologen und Neurobiologen, dass der freie Wille gar nicht existiere. Da werden Experimente, Statistiken und zum Teil wirklich gut gef&#252;hrte Argumentationen ausgebreitet um uns Menschen endlich diesen Aberglauben zu nehmen. Den freien Willen gibt es nicht, alles schon vorher entschieden, durch unser Gehirn.Nun ich will mich hier gar nicht f&#252;r einen freien Willen aussprechen und dagegen halten, sondern ich will euch das Problem zeigen, in das ein Naturwissenschaftler ger&#228;t, wenn er zeigen will, dass etwas nicht existiert, was er nicht messen, wiegen oder sonst wie quantifizieren kann.Der Naturwissenschaftler will zeigen, dass es den freien Willen nicht gibt und vermisst daf&#252;r das Gehirn. Er benutzt R&#246;ntgenmethoden, W&#228;rmebilder und was wei&#223; ich noch um den Flu&#223; der Neutronen im Gehirn zu verdeutlichen. Er geht seinem Handwerk nach und ist &#252;berzeugt, dass die Naturwissenschaft alles entdecken kann. Was sie nicht entdeckt, das gibt es auch nicht. Nach langen Test und Experimenten, bei denen er sich auch noch von Verhaltensforscher hat unterst&#252;tzen lassen, kommt er zum Ergebnis, dass er nur Neutronen zeigen konnte, aber einen freien Willen habe er nicht entdecken k&#246;nnen. Die Neutronen reagieren zudem so schnell, dass da keine Zeit mehr bliebe um noch einen freien Willen zwischen zu schieben. Er ist also fest davon &#252;berzeugt, dass er zeigen konnte, dass es keinen freien Willen gibt.<span id="more-1193"></span>Nun kommt aber seine Tochter zu ihm, die nicht so ganz versteht, was er damit meint und fragt ihn, warum er denn meine, dass er mit messen und experimentieren zeigen k&#246;nne, dass der freie Wille nicht existiert, villeicht sei der freie Wille nicht materiell und auch nicht zeitgebunden. Der Vater aber ist ein ernsthafter Naturwissenschaftler und erkl&#228;rt seiner Tochter, dass alles materiell sei und der zeit unterworfen und wenn sich der freie Wille nicht zeigen lie&#223;, dann g&#228;be es ihn auch nicht.Die Tochter aber versteht das immer noch nicht und fragt, wie es denn dann mit seinem Beruf ist. Er ist ja Naturwissenschaftler und sie habe auch noch nie die Naturwissenschaft gesehen, ob diese dann auch nicht existiere und nur ein Aberglaube sei?Der Vater macht sich, wie es sich f&#252;r einen Naturwissenschaftler geh&#246;rt an die Arbeit und sucht die Naturwissenschaft. Er geht zu denen, die von sich behaupten die Naturwissenschaft zu verstehen, sie zu lehren und anzuwenden. Doch er findet immer noch bedrucktes und beschriebenes Papier, von dem einige Leute sagen, dort st&#252;nden die wichtigsten Formeln der Naturwissenschaft, das sei Naturwissenschaft. Er kann aber nur Papier und Tinte messen, egal welche Testmethoden er auch herbeizieht. Auch die Lehrenden, die ja wissen was Naturwissenschaft ist, schreiben immer nur etwas an Tafeln, Kreide oder reden, akustische Laute. Die Naturwissenschaft k&#246;nnen sie ihm aber nicht messbar zum Testen mitgeben. Selbst die Leute, die Naturwissenschaftler sind, so wie er, haben nichts, was sie ihn testen lassen k&#246;nnen, au&#223;er jede Menge unterschiedlicher Apparaturen, die aus Plastik, Metall und manchmal auch ein wenig Holz bestehen. Keine Naturwissenschaft zu finden.Nach einiger Zeit gibt er auf und kommt wieder zu seiner Tochter und gesteht ihr, er habe die Naturwissenschaft nicht finden k&#246;nnen, sie existiere nicht.Mit dieser kleinen Geschichte will ich das Problem der Naturwissenschaft, bzw. der falsch verstandenen Naturwissenschaft skizzieren. Der Materialismus bei&#223;t sich selbst in den Hintern und seine Thesen, alles sei Materiell und es gebe nichts au&#223;er dem, widerlegt den Materialismus selbst, denn er ist nicht Materiell. So verh&#228;lt es sich auch mit diesen Naturwissenschaftlern, die meinen, wenn sie nichts finden, dass dann auch nichts sei, aber fest davon ausgehen, die Naturwissenschaft existiere. Das passt nicht.Ich will nicht versuchen jetzt zu erkl&#228;ren, warum es einen freien Willen geben muss und ich sogar davon ausgehe, dass dies Naturwissenschaftlich zu zeigen sei, denn ein jeder Mensch bildet ein Ich aus, was unm&#246;glich zu rechtfertigen ist, ohne einen freien Willen, sondern will auch noch auf das Vokabular dieser verwirrten Wissenschaftler eingehen. Der Mensch ist nicht frei, sondern determiniert hei&#223;t meistens in solcherlei Aufs&#228;tzen, dass der Mensch nicht vollkommen, absolut, perfekt Frei sei, sondern eben auch determiniert, also determiniert. Das ist ein Sprachgebrauch, der einem zwar die Fingern&#228;gel aufrollt, aber so gelesen sind nur noch ganz wenige Naturwissenschaftler davon &#252;berzeugt, dass der freie Wille nicht existiere. Es gibt sie, die Deterministen, aber die meisten der von der Presse ab und an mal herbeigeholten Wissenschaftler werden nur falsch verstanden, was auf eben diese oben genannte Sprache zur&#252;ckgeht.</p>
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