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von Raphael Raue
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Im Louvre in Paris

Dieser Beitrag wurde am 7.01.2010 veröffentlicht und bereits ein Mal kommentiert.

louvreWir waren heute im Louvre in Paris und ich war wie erschlagen von der Größe. Knapp zwei Stunden haben wir uns Bilder, Zeichnungen, Statuen und Skulpturen angeschaut und irgendwie habe ich kaum das Gefühl, etwas mitgenommen zu haben. Aber vielleicht kann man das bei ersten Besuch auch nicht erwarten. Zudem haben wir nur weniger als ein Drittel gesehen, nämlich nur die Denon-Ausstellung mit Stücken aus Frankreich, Italien und Spanien. Der Rest ist dann noch mindestens drei Mal so viel und wird dann im Februar besucht. Wohl erst, wenn man alles einmal gesehen hat und drei Mal fertig die langen Rolltreppen unter der Pyramide wieder verlassen hat, kann man sich Gedanken machen, was man denn Mal intensiver ansehen möchte.

Das Louvre ist übrigens für europäische Staatsbürger unter 25 Jahren kostenlos, was mich sehr verwundert und erfreut hat. Ich bin ja der Meinung, Museen sollten für junge Menschen alle kostenlos sein, schwierig genug für klassische Kunst jemanden zu begeistern, der nicht Philosophie oder Kunstgeschichte studiert.

Erschlagend und beeindruckend trifft meine Erfahrung wohl am genausten. Das Museum ist riesig, nicht zu vergleichen mit allen Museen, in denen ich bisher war. Und vollgestopft mit so ungemein vielen bekannten Gemälden, dass ich jetzt Muskelkater im Hals vom vielen hin und her schauen habe. Die Mona Lisa hat mich allerdings eher gelangweilt. Nett, aber irgendwie auch nicht mehr. Müsste man auch dann Mal noch genauer betrachten, was aber nicht so einfach ist, weil da ne Menge Menschen drum herum stehen. Immer.

Ach ja und wenn ihr dann auch Mal da seid, dann geht unbedingt auch in den Applestore unten in der Louvre-Mall. Ist auch beeindruckend, wenn auch eher anders.

Ein Kommentar
  • mona lisa (Webseite) am 8. January 2010 um 12:13 am Uhr (#)

    Mir ist die Mona Lisa damals nur aufgefallen, weil so viele Menschen davor standen und vor dem Bild Seile gespannt waren, so dass man ihm/ihr nicht zu nah kam. Ich war auch enttäuscht. Zu einem zweiten Betrachten ist es dann aber nicht gekommen.

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