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von Raphael Raue
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Ausgrenzung – Mittel der Macht

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2007 veröffentlicht und schon 2 Mal kommentiert.

Sich mit Politik zu beschäftigen heißt jeden Tag aufs neue Fassungs-, Rat- und Hilflos mit anzuhören was die Menschen, die uns regieren so alles von sich geben. Jedes Mal, wenn man denkt, die grenze des Zumutbarem sei erreicht, wird man eines besseren belehrt. Und damit meine ich nicht das nachfolgende Beispiel und die Person Schäubles, denn Politiker jeder Partei und Denkrichtung versuchen ab und an den Vogel abzuschießen. Es ist wirklich erschreckend in was für einer Welt Politiker leben, in meiner jedenfalls nicht und ich kann nur ganz skeptisch hoffen, dass die Sicht der Politiker auf die Gesellschaft und den Bürger auf grund besserer Informationen zustande kommt. Es scheint aber mehr so, als sei Politiker sein ein Synonym für den Elfenbeinturm, nur ohne Wissenschaft und Durchdachtem. Politik scheint mir oft einfach das Unüberlegte Bauchgefühl abgehobener Menschen zu sein, die lieber tausend Denkfehler begehen, als einmal zuzugeben, dass ihr erstes Gefühl nicht das richtige war und durchaus andere Meinungen zu ihrem Lieblingsthema existieren und auch gerechtfertigt sind.

Unser Innenminister, der koste es was es wolle seinen Bundestrojaner durchboxen will, hat mal wieder eine Geschichte erfunden, die seiner Meinung zuspielen soll. An sich nichts Neues, wäre diese Geschichte nicht so subtil und gleichfalls gefählich. Denn in ihr verstecken sich Muster, die seit jeher von Mächtigen angewand werden um auszugrenzen.

„Das Internet“, so Schäuble, „ist heute so etwas wie die universelle Plattform des heiligen Krieges gegen die westliche Welt. Es ist Kommunikationsmedium, Werbeträger, Fernuniversität, Trainingscamp und Think Tank der Islamisten zugleich.“ Im Cyberspace sei eine „virtuelle und exterritoriale, zugleich aber reale und höchst gewalttätige Gegenbewegung zur westlichen Demokratie“ entstanden. Quelle (Handelsblatt)

So hier noch “nur” eine große Unwissenheit und Ignoranz allem Neuen gegenüber zu Tage kommt und den aller orts ausgerufenen “Kampfgegen den Terror” benutzt um Angst und Misstrauen zu sähen, die Idee den Bundestrojaners populärer zu machen und die “Werte des Westens” aufrecht zu erhalten, wird im nächsten Zitat deutlich, was ich als so gefählich erachte:

Wie kann es sein, so fragt der Innenminister, dass Menschen aus unserer Mitte zu Extremisten, Terroristen und Mördern werden? […] Die Antwort, so Schäuble: Die leben gar nicht in unserer Mitte. Oder jedenfalls nicht nur. Einen Teil ihrer Existenz führen sie in einem weltumspannenden virtuellen Raum, einer gespenstischen Anti-Welt voller Hass und Wahn – dem Internet. Quelle (Handelsblatt) Ausgegrenzt w

erden hier nicht nur die “Terroristen”, sondern gleich das ganze Internetund alle drin Partizipiereenden. Sie seien nicht Teil dieser Gesellschaft aber wer hat diessem Menschen bitte das recht zugeteilt, zu ehtscheiden, was die gesellschaft sei und wer darin Platz habe und wer nicht. Hier wird ein gesundes Werteverständnis mt einem Fuundamentalismus gemischt, das es mir graust. Keine Frage, Terrorismus ist gefährlich und abstoßens, verurteilenswert, weil unschuldige Menschen für eine Weltsicht instrumentalisiert werden. Aber was bitte unterscheidet diese Weltsicht, den Menschen als Mittl zum errreichen von bestimmten subjektiven Wertenzu misssbrauchen von den Äußerungen Sschäubles? Nein er zündet keine Bomben und schwört auf den heiligen Krieg, welchen auch immer. Aber er renztt alles nicht in diese Gesellschaft passende aus, in eine Geselllschaft passende. Das hat mit Demokratie nichts zu tun, gar nichts.

Menschen werden nicht im nternet zu Mördern, Terroristen und Extremisten, sondenr in der Mitte unserer Gesellschaft. Durch unsere Gesellschaft. Da Internett ist wenn überhupt ein Medium was die geselschafftlichen idee besser und schneller Transportiert, aber Fehler und Greueltatn begehenn Menschen, oder möchte der Innenminister jetzt alle Messer verbieten lassen, weil sie Menschne töten, Autos verbieten weil sie Autobomben sein können und Mörder schneller zu ihren Opfern bringt. Das Argument Schäubles ist lächerlich schelcht und dennoch wird e gehör ffinden, von Menshcen, die das Internet nicht kennen, von Menschen, die den Dönermann um die Eckefür einen pootentiellen Terroristen halten und jede Frau im Kopftuch als unterdrückte Sklavin. Menschen die nicht denken und sich von ihrer Angst und falschen Werten zu Sklaven der Macht machen lassen, die unmündig sind und dies selbst verschuldet, menschen die von der Geistesgeschichte der letzten 500 Jahre wohl mal gehört, aber sie sicherlich nicht verinnerlich haben. Menschen wie unse Innenminiister.

Und wer jetzt schreit, dass sei ein Angriff auf die Demokratie, der mag in einigen Punkten Recht haben, hat aber auch wiederum nichts verstanden. Das ist Demokratie was unser Innenminister da vollzieht und sollten wir, solltet ir ein andeeres Verständnis haben, dann bringt euch demokratisch ein, schreibt eure Meinung und wählt keine paranoiden Politiker mehr. Erst wenn das alles nicht mehr funktioniert, weil Paranoiaminister bald anerkannte Berfsbezeicchnung geworden ist, dann kann man vom Ende der Demokratie sprechen.

Nun, ich weiß auch nicht mehr, wen ich wählen soll. Die sogenannte Mitte ist festgefahren und gleichgeschaltet, Liberal ist zu einem Schimpfwort und Grün zu einer Lachnummer verkümmert. Links und Rechts positionieren sich die Wölfe im Clownskostüm und Politiker, die ich für kompetet gahlten habe entlarven sich immer mehr selbst. Man hat es heute schwer sich Demokrat zu nennen, aber lasst uns nicht den Untergang herbeipessimieren.

Ich bin übrigens am meisten enttäuscht, dass in der so großen CDU, mit ihrer angeblichen Meinungsvielfalt nicht einer mal dem Schäuble die Leviten liest und lautstark seinen Rücktritt fordert. Das ist doch einfach nicht mehr erträglich, das muss doch auch die eigene Partei langsam einsehen, egal was man von schwarzer Politik hält und welche Resantiments man gegen diese aufgebaut hat, ein solches Schweigen hätte ich niht erwartet.

Angeregt durch F!XMBR 

2 Kommentare
  • gorillaschnitzel (Webseite) am 15. September 2007 um 9:37 pm Uhr (#)

    Riech ich den nächsten Blogkarneval?
    :-)

  • soeren onez (Webseite) am 16. September 2007 um 12:42 am Uhr (#)

    Ne, sorry, aber momentan habe ich da so keine Lust drauf. Außerdem denke ich, sollte den vielleicht jemand anderes veranstallten, ich hab ja schon. Mitmachen werde ich natürlich, aber ich will den Karneval nicht unnötig dem Vorwurf der Linkhurerei aussetzen, so dass es besser durchwechselt, wer ihn verantsalltet. Wobei ich mich sicherlich einbringen werde, auch beid er Vorbereitung.

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