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von Raphael Raue
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Eine Arbeitshypothese der Philosophie

Dieser Beitrag wurde am 25.10.2006 veröffentlicht und schon 2 Mal kommentiert.

“Gehen Sie davon aus, dass all diese [Philosophen] klüger waren als Sie es sind.
Dann können Sie noch etwas lernen.”

- Prof. Esser -

Diese Arbeitshypothese kann ich nur unterstützen, soll sie doch nicht Kritik unterdrücken sondern Erstsemestern die Geduld ein wenig näher bringen.

. fast jeder Satz großer Philosophen mutet trivial an.

Das heißt aber eben nicht, er sei es auch. Diese oft so große Diskrepanz zwischen dem Leben und der Philosophie, zwischen Gelehrten und Erstsemestern ist in den meisten Fällen auf Wissen zurück zu führen. Man hätte diese Arbeitshypothese auch in einen stärkeren Kontext drücken können. Ich möchte dafür einen Commilitonen höheren Semesters frei zitieren.

. wenn du nichts weißt, Klappe, wenn du meinst etwas zu wissen, Klappe, wenn du glaubst zu wissen, Klappe, wenn das zu hart für dich ist, geh!

Ach was würde ich mir wünschen es würden sich mehr Menschen daran halten einzusehen, die Wahrscheinlichkeit klüger zu sein als Platon, Kant oder auch nur einer unserer Professoren/innen, ist so schwindend gering, dass man eigentlich anfangen sollte Lotto zu spielen. Aber anscheinen hat sich der Film Matrix tief in die Seelen meiner Commilitonen gegraben.

. ich sehe überall Auserwählte, da kann etwas nicht stimmen

2 Kommentare
  • Ronny (Webseite) am 25. October 2006 um 9:31 pm Uhr (#)

    Welcher Esser ist denn da gemeint?

  • soeren onez (Webseite) am 25. October 2006 um 9:36 pm Uhr (#)

    Frau Professor Andrea Esser, Profesorin für Praktische Philosophie an der Universität Marburg.

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