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	<description>Schreiben um des Schreibens Willen</description>
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		<title>Warum haben wir eigentlich so gro&#223;e Angst vor dem Sex?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 18:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Man muss nicht Foucault gelesen haben um mit einem Blick in die Gesellschaft oder die Geschichte unserer Gesellschaft gewisse Machtanspr&#252;che zu identifizieren die sich auf Sex, Pornografie und Erotik beziehen. Moralische, rechtliche, kulturelle sowie kommunikative Anspr&#252;che finden sich in jeder mir bekannten Gesellschaft und beziehen sich immer sowohl auf das &#246;ffentliche sowie das private Leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/deformierter-koerper.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-487" title="deformierter-koerper" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/deformierter-koerper-468x340.jpg" alt="" width="468" height="340" /></a></p>
<p>Man muss nicht Foucault gelesen haben um mit einem Blick in die Gesellschaft oder die Geschichte unserer Gesellschaft gewisse Machtanspr&#252;che zu identifizieren die sich auf Sex, Pornografie und Erotik beziehen. Moralische, rechtliche, kulturelle sowie kommunikative Anspr&#252;che finden sich in jeder mir bekannten Gesellschaft und beziehen sich immer sowohl auf das &#246;ffentliche sowie das private Leben. In kaum einem Bereich ist Verschmelzung von Individuum und Gesellschaft so stark. Ich frage mich warum das so ist.</p>
<blockquote><p>Schwimmen zwei junge Fische daher und treffen auf einen &#228;lteren Fisch, der in die andere Richtung schwimmt, ihnen zunickt und sagt: „Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?“ Und die beiden jungen Fische schwimmen noch ein bisschen, bis der eine schlie&#223;lich zum andern r&#252;bersieht und sagt: „Was zur H&#246;lle ist Wasser?“ <a href="http://www.welt.de/kultur/article2952066/Die-enorme-Last-des-Erwachsenwerdens.html">David Foster Wallace</a></p></blockquote>
<p>Wenn wir &#252;ber Sex reden, meinen wir meist nur unseren eigenen Sex. Wenn wir &#252;ber Pornografie reden, meinen wir meist nur die anderen, die entweder verheimlichend oder stilisierend dar&#252;ber reden. Wenn wir &#252;ber Erotik reden, reden wir immer nur &#252;ber die der anderen. Ich bin geil, das ist hei&#223;, ich bin so, der ganz anders, ich w&#252;rde gern, ich h&#228;tte doch, k&#246;nnten wir nicht. Das ist nicht der Sex, den ich meine, &#252;ber den ich reden will. Das ist der Sex, &#252;ber den ihr mit euren Freunden und Freundinnen redet. Ich meine Sex als gesellschaftlich, kulturell und rechtlich formiertes Konstrukt, das wir immer in den Gespr&#228;chen mit Freunden und Bekannten mittragen. Diverenzen geh&#246;ren mit zum System, Einheitlichkeit wird durch begrenzte Differenzierungsm&#246;glichkeiten hergestellt. So lautet Foucaults These und wichtig ist dabei zudem, dass hergestellt nicht jemanden meint. Jedenfalls niemand Konkretes. Wir alle und keiner stellen das her. Aber ich will das nicht theoretischer machen als notwendig.</p>
<p>Deshalb konkret. Aber ohne nur das folgende Beispiel damit zu meinen. Reden wir &#252;ber Pornos, das Internet und gesellschaftliche sowie famili&#228;re F&#252;rsorge. Warum meinen wir als Gesellschaft eigentlich unsere Kinder vor etwas sch&#252;tzen wor&#252;ber wir uns im Klaren sind, wie die Fische &#252;ber das Wasser im Zitat von Wallace? Wenn ich die Begr&#252;ndungen und Interpretationen von P&#228;dagogen lese, weshalb wir unsere Kinder vor schmuddeligem Sex sch&#252;tzen m&#252;ssen, steht mir der kalte wissenschaftstheoretische Angstschwei&#223; auf der Stirn. Ihr kennt alle diese Studien, denn sie flie&#223;en sp&#228;testens beim n&#228;chsten Amoklauf wieder in die aktuelle Berichterstattung ein.</p>
<p>Aber nicht nur die flatulenzierende P&#228;dagogik erzieht uns in Sachen Erziehung. Ich hatte in letzter Zeit einige Gespr&#228;che &#252;ber das Thema und selbst Menschen, die regelm&#228;&#223;ig in den Puff gehen und keine SM-Fete auslassen vertreten die Meinung auch offensiv in jede Richtung, die vielleicht anderer Meinung sein k&#246;nnte, dass Pornos f&#252;r Jugendliche mindestens den neurotischen Tod bedeuten. Ich frage noch einmal, denn vielleicht gibt es ja doch jemanden mit fundierten Argumenten, der mir verraten kann, warum wir meinen Pornos, Sexualit&#228;t und Erotik seien etwas, vor dem man und junge man&#8217;s im Speziellen gesch&#252;tzt werden m&#252;ssen?</p>
<p>Die gepr&#252;gelte amerikanische Kultur zeigt vielleicht am Besten, was ich meine. Filme mit allerbrutalsten Enthauptungsmetzeleien sind erlaubt, aber schon angedeutete Nippel oder &#246;ffentliches Stillen sind in unterschiedlicher Weise unter Strafe gestellt. Man kann jetzt mit religi&#246;ser Pr&#252;derie kommen und da einen roten Faden finden, der zwar die Genese erkl&#228;rt, aber immer noch nicht, welche Interesse wir scheinbar daran haben, uns, unsere Kinder und die Gesellschaft immer wieder vor Gefahren zu warnen, die wir nicht kennen.</p>
<p>Warum glauben wir eigentlich, dass mehr Sex, weniger sexuelle Abh&#228;ngigkeit und meinetwegen auch mehr Sportficken wie in den Pornos automatisch zum Verfall der Gesellschaft f&#252;hren wird? Was treibt uns, das nicht nur zu glauben, sondern es mit einer solchen Inbrunst zu glauben, dass wir es von Generation zu Generation weiter geben? Gef&#252;hle wie Scham und Eifersucht werden einseitig gef&#246;rdert und f&#252;r nat&#252;rlich erkl&#228;rt, w&#228;hrend Neugierde und Wissensdrang nicht oder erst ab einem gewissen Alter toleriert werden. Ebenso &#8220;nat&#252;rlich&#8221; und in anderen Gebieten unserer Kultur nicht nur toleriert, sondern sogar gefordert und mit Druck verbunden, scheinen wir dem Sex immer noch eine Angst entgegenzubringen, die ich mir nicht erkl&#228;ren kann.</p>
<p>Ich bin auf eure Kommentare gespannt.</p>
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		<title>Erwartungen und Druck in unserer Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 09:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte zun&#228;chst anregen, zwei Artikel zu lesen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe. Wie Firmen ihre Spitzenkr&#228;fte verbrennen ist der erste. Und der zweite tr&#228;gt den Titel 80 Prozent aller Lebensl&#228;ufe sind Schrott. Lasst diese beiden texte Mal einfach auf euch wirken und erwartet erstmal gar nichts. Versucht keine Zusammenh&#228;nge zwischen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/kill-yourself.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-478" title="kill-yourself" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/kill-yourself-468x328.jpg" alt="" width="468" height="328" /></a>Ich m&#246;chte zun&#228;chst anregen, zwei Artikel zu lesen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,740853,00.html">Wie Firmen ihre Spitzenkr&#228;fte verbrennen</a> ist der erste. Und der zweite tr&#228;gt den Titel <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/headhunter-im-interview-prozent-aller-lebenslaeufe-sind-schrott-1.1050343">80 Prozent aller Lebensl&#228;ufe sind Schrott</a>. Lasst diese beiden texte Mal einfach auf euch wirken und erwartet erstmal gar nichts. Versucht keine Zusammenh&#228;nge zwischen den beiden Artikeln zu sehen, was nicht ganz m&#246;glich ist, schlie&#223;lich setze ich sie ja in genau einen solchen.</p>
<p>Ich w&#252;sste nur gerne, ob ihr nicht auch seht, wie bescheuert und vor allem Schizophren eigentlich das Bild seiner Zukunft f&#252;r einen jungen Menschen sein muss, der bald in den Arbeitsmarkt eintreten wird. Die beiden Artikel oben stellen nur einen minimalsten Teil dessen dar, was ich mir mit meinen 26 Jahren so alles an Erwartungen und Risiken meiner eigenen Zukunft anh&#246;ren musste, ohne in diesem ganzen Gesabbel auch nur einen Hauch dessen zu finden, was mich betrifft, betreffen wird oder betreffen k&#246;nnte. Anonymes Bukkake trifft es am besten. Noch nie davon geh&#246;rt? Wikipedia kl&#228;rt auf:</p>
<blockquote><p><strong>Bukkake</strong> (ぶっかけ, buːˈka:keɪ oder bʊˈkækei) bezeichnet im westlichen Verst&#228;ndnis (s.Etymologie) eine Gruppensexpraktik, bei der mehrere M&#228;nner auf eine weitere Person ejakulieren. Dies geschieht meist in Form der Ejakulation ins Gesicht, der Gesichtsbesamung. Quelle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bukkake">Wikipedia</a>.</p></blockquote>
<p>Seitdem ich zur Schule gehe wird mir st&#228;ndig von allen m&#246;glichen Seiten ins Gesicht gespritzt. Metaphorisch gesehen, nat&#252;rlich. Alle Welt l&#228;d bei jungen Menschen Erwartungen ab, will eigene Fehler vermeidet sehen, nur das Beste und was wei&#223; ich alles. Ich rede jetzt nicht von &#246;dipalen Konflikten, sondern von den vielen Ratschl&#228;gen durch jeden, der meint Alter sch&#252;tze vor Dummheit und deshalb seine Lebensweisheit rausdr&#252;cken muss. In my Face. Medial ist das sowieso ein mittlerweile schmerzender Dauerst&#228;nder geworden, denn wie man dem ersten Artikel entnehmen kann, sind die Wichsvorlagen des Wirtschaftswunders schon soweit verblasst, dass nicht mehr ignoriert werden kann, dass einiges im Argen liegt.</p>
<p>Meinen wir als Gesellschaft wirklich, st&#228;ndig nur einseitigen Druck aus&#252;ben zu k&#246;nnen, dem Arbeitnehmer die Frauenrolle des oben zitierten japanischen Pornos per se zuschreiben zu k&#246;nnen und dann nicht entweder mit sehr wenig Lust oder sehr gest&#246;rten Gestallten rechnen zu m&#252;ssen? Es scheint so.</p>
<p>Ich meine, nicht alles l&#228;uft verkehrt und wir brauchen auch keine Revolution. Aber dass es weder dem Interviewten noch dem Journalisten auff&#228;llt, dass es meist zwei Perspektiven zu einer Sache gibt, gibt mir wiederum zu denken. Wenn 80 % aller Lebensl&#228;ufe Schrott sind, kann man doch mit gleichem Recht auch behaupten, dass 80 % aller Personalererwartungen Schrott sind, oder sehe ich das Falsch? Wahr und wirklich wird sicher keine dieser Aussagen sein, aber darum geht es auch nicht. Leistung ist ja gut, Erwartungen und Druck auch und nicht jeder bricht darunter zusammen. Aber die Einseitigkeit, mit der wir alle einen gro&#223;en Teil unseres Lebens, die Arbeit, betrachten, erschreckt mich immer wieder aufs Neue.</p>
<p>Ich meine, ich denke auch scharf nach, was ich denn in einem halben Jahr mit meinem Abschluss machen soll. &#220;brigens Bachelor und Master in Regelstudienzeit, also kommt mir nicht mit Leistung. Aber muss dieser Druck unnat&#252;rlich &#252;berh&#246;ht werden durch kontinuierliches mantrisches Geblubber im Sinne einer alten Fernsehsendung: nur die Leistung z&#228;hlt? Gibt&#8217;s den Pflaume eigentlich noch?</p>
<p>Wie schizo muss denn eine Leistungsgesellschaft sein, die ihre Mitglieder zur Leistung konditionieren muss?</p>
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		<title>Das Ich und die Anderen. Gibt es ein Wir im Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 20:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt mittlerweile eine gro&#223;e Anzahl Menschen, die ins Netz schreiben. Ob es mehr oder weniger werden ist mir egal, gibt es bestimmt verschiedene Statistiken zu, die alle etwas anderes sagen. Sie schreiben. Ich schreibe ins Netz. Forum, Blog, Twitter, Facebook, Tumblr und wo nicht alles. Per iPad, iPhone, Laptop, Handy, Netbook, Desktop und wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/spiegel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-470" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/spiegel.jpg" alt="" width="468" height="351" /></a>Es gibt mittlerweile eine gro&#223;e Anzahl Menschen, die ins Netz schreiben. Ob es mehr oder weniger werden ist mir egal, gibt es bestimmt verschiedene Statistiken zu, die alle etwas anderes sagen. Sie schreiben. Ich schreibe ins Netz. Forum, Blog, Twitter, Facebook, Tumblr und wo nicht alles. Per iPad, iPhone, Laptop, Handy, Netbook, Desktop und wer wei&#223; wie vielen anderen Ger&#228;tschaften, deren Namen uns in den letzten Jahren ins Ged&#228;chnis gebrannt wurden. Wir schreiben, es sind viele, aber ist es ein Wir was dort schreibt? Lesen wir dort, also hier im Netz?</p>
<p>Es wurde viel gequatscht und geschrieben &#252;ber Feedback, Blogosphere, digital Boheme, Netciticens, B&#252;rgerjournalismus, Schwarmintelligenz und was wei&#223; ich nicht alles. Mal von denen da drau&#223;en, die das alles nicht verstehen konnten, mal von denen hier drinnen, die &#8220;Wir&#8221; sagten und sich selbst meinten. Es hat mich mal nicht angekotzt. Ich wollte mal zu einem Wir geh&#246;ren. Nerd im Netz mit Philosophiestudium. Extrem komische Kombination. Muss sein. Muss auffallen. War sogar mal fast in den deutschen Blogcharts. Fast. Rund 20 Links haben gefehlt, wenn ich mich richtig erinnere. Das waren Zeiten. Hat mehr Spa&#223; gemcht, aber man wacht auf. Nicht im Sinne der Aufkl&#228;rung, nein, es passiert einfach. Wecker klingelt. Hintern von Freundin macht sich breit und st&#246;&#223;t einen von der Bettkante. Fliege summt im Mundwinkel rum. Man macht ne Blogpause und versucht mal was neues. Man wacht auf eben.</p>
<p>Danach ist nichts mehr so gewesen wie vorher. So wie jeden Morgen der letzte Abend auch nur noch Erinnerung ist. Manchmal nicht einmal das. Ich habe mich von diesem Alptraum nie erholt. Blog mal ruhen gelassen und danach interessiert sich keine Sau mehr f&#252;r dich. Da denkst du nach. Ein Paar sind es noch. Schreiben f&#252;r sich hat auch was. Und so. Schreiben f&#252;r sich brauch ich nicht im Internet. Da kann ich ich die Festplatte meines Mac zum&#252;llen. Dann kommen wenigstens nicht irgendwelche Spacken und nerven mich wegen Rechtschreibfehlern in drei Jahre alten Texten, die ich heute so nicht nur nicht schreiben w&#252;rde, sondern die nichtmal &#252;ber den Status eines Entwurfs hinauskommen w&#252;rden.</p>
<p>Das Netz frisst seine Kinder. Und doch ich schreibe. F&#252;r niemanden mehr. Unregelm&#228;&#223;ig. Ohne gro&#223;e Kracher oder mit besonders viel Anspruch. So ist das eben. Darum geht es nicht. Ich bin nicht allein. Ich bin nicht der einzige, der keine Blog-Karnevals mehr veranstaltet, der nicht mehr mindestens zehn Kommentare pro Woche in anderen Blogs schreibt, der sich nicht mehr Gedanken macht, wie er alle Dienste miteinander verbindet, damit blo&#223; kein Leser die eigene Gehirngr&#252;tze verpasst. Ich bin nicht der einzige, der entdeckt hat, das das Hobby Internet zwar super ist, aber allein irgendwie keinen Sinn macht. Nicht allein mit dem Gedanken, dass ohne Input von woher auch immer, dieses Internet aus Schleimspuren des zerplatzten Traumes von einer anderen Realit&#228;t besteht.</p>
<p>Wir ist im Netz genauso wie da drau&#223;en. Lernste jemanden kennen, haste Spa&#223; zusammen, vielleicht Liebe, vielleicht Freundschaft. Meldeste dich nicht mehr, ist irgendwann aus. Mails, Anrufe, Nachfragen, Likebutton. Aber irgendwann ist vorbei. Dabei bleiben musste. So ist das da im Leben und hier im Onlinedingens. Aber hier Online ist uns das nicht so wichtig. Mensch die kenn ich doch alle gar nicht. Klickvieh, Pageviews, Unique Visitors und Spammer.</p>
<p>Es gibt alles im Netz, was es da drau&#223;en auch gibt. Assis, Nutten, Spie&#223;er, Reiche, Dumme und Genies. Und wir sind uns so nah wie sonstwo auch.</p>
<blockquote><p>Alles, was ich in den letzten vier Jahren auf Twitter, Jaiku, Friendfeed, Plurk, Pownce, und ja: Google Buzz postete, erscheint mir jetzt als einzige gro&#223;e Zeitverschwendung. Ich rief in einen leeren Echo-Raum, in dem mich keiner h&#246;ren konnte, weil alle viel zu sehr damit besch&#228;ftigt waren, selber zu rufen. All diese Zeit hab’ ich Content ins Leere gesendet, ganz wie ein Chat-Onanist. Wie dem&#252;tigend. Wie deprimierend.</p></blockquote>
<p>Das oben genannte Zitat ist <a href="http://leoville.com/buzz-kill">Leo Laporte</a> und &#252;bersetzt von <a href="http://www.webwriting-magazin.de/buzz-kill-und-niemand-merkt-dass-du-verschwunden-bist/">Claudia</a>, der seinen pers&#246;nlichen Social Media Alptraum erlebt hat. Er schrieb und schrieb und schrieb und merkte nicht, dass ihm irgendwann niemand mehr las. Alles irgendwie weg. Alles in die endlose ungelesene Weite des Netzes gestreut und verloren. Leo will jetzt wieder auf seinem Blog schreiben. Der geh&#246;rt ihm, da geht nichts verloren. Vielleicht mache ich das auch Mal wieder. Regelm&#228;&#223;ig. Hat n&#228;mlich Mal Spa&#223; gemacht.</p>
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		<title>Ist das Internet relevant, oder nicht?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 16:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sa&#223; heute in der Mensa, habe gearbeitet, geraucht und mich ab und an in die Gespr&#228;che an meinem Tisch eingeklinkt. Thema: Facebook. Gespr&#228;ch aber nicht vorhanden. In k&#246;stlicher Bildmanier posaunt einer die schon oft bem&#228;ngelten Datenschutzprobleme von Facebook heraus und der Stammtisch stimmt nickend zu. Das Gespr&#228;ch wird durch etliche immer pikanteren detaillierten Halbwahrheiten erg&#228;nzt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/relevanzerhebung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-460" title="relevanzerhebung" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2011/01/relevanzerhebung.jpg" alt="" width="468" height="130" /></a>Ich sa&#223; heute in der Mensa, habe gearbeitet, geraucht und mich ab und an in die Gespr&#228;che an meinem Tisch eingeklinkt. Thema: Facebook. Gespr&#228;ch aber nicht vorhanden. In k&#246;stlicher Bildmanier posaunt einer die schon oft bem&#228;ngelten Datenschutzprobleme von Facebook heraus und der Stammtisch stimmt nickend zu. Das Gespr&#228;ch wird durch etliche immer pikanteren detaillierten Halbwahrheiten erg&#228;nzt und so am laufen gehalten. Blo&#223; nicht anmelden, Stasi von Heute. Einw&#228;nde werden sofort in psychologisches Massenverhalten umgewandelt und so als Einw&#228;nde nicht nur entsch&#228;rft, sondern g&#228;nzlich abgewehrt.Das w&#228;re nicht entscheidend, wenn es nicht vor einigen Jahren Mal Thesen aller Welt- und Gesellschaftsweisen zum Internet gegeben h&#228;tte, die sich rund um die gesellschaftliche Relevanz des Internets gedreht h&#228;tten. Jeder mit Drang und Namen sagte etwas voraus. Und heute k&#246;nnen wir &#252;berpr&#252;fen. Nicht nur durch Zahlen, Marktanalysen und Umfragen, die zum Internet mittlerweile in einer kaum mehr zu &#252;berschauenden Zahl verfasst werden. Zum Gl&#252;ck geht dabei mittlerweile weniger Baum bei drauf. Aber nicht nur durch diese Statistiken, Erhebungen und Verbeugungen k&#246;nnen wir &#252;berpr&#252;fen. Nein, der in Deutschland immer wieder herbeigebecherte Stammtisch zeigt uns, wie es um das Internet steht.Man regt sich auf und ist damit nicht allein. Lager, Meinungen ohne Hintergrund und Horrorgeschichten sowie -visionen um apokalyptische P&#228;dophilenmeterioiden machen die Runde. Und wenn wir genau hinschauen, dann waren solche Ausw&#252;chse in Deutschland doch immer der gewichtigste Hinweis daf&#252;r, dass etwas relevant ist. Nicht ob eine hohe Prozentzahl der wenigen Menschen mit Teleskomat eine Sendung gesehen hat ist wichtig, sondern ob am n&#228;chten Tag im B&#252;ro dar&#252;ber geredet wird. Relevant ist eine Kulturw&#252;schelrute und die schl&#228;gt bei Themen wie Facebook, Twitter und anderen digitalen Adeligen momentan enorme Wellen. Passend dazu rechnet <a href="http://www.robertbasic.de/2011/01/firmen-und-shitstorms-wie-wirken-sie/">Robert Basic</a> uns Mal hoch, wie sich so etwas auswirken kann auch wenn nicht jeder Horst die Firma kennt, die irgendwas mit Web macht und es irgendwie doch nicht ganz gut macht.Relevanzerhebung durch gef&#252;hlte Menge der Phrasen und Stammtischparolen, die das zu beurteilende Thema hervorbringt.</p>
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		<title>Tagung Imago Mortis in Venedig</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 14:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Tagungsbericht w&#252;rde wohl nur langweilen und auch keinem der Vortragenden gerecht werden. So lasse ich einfach meine Gedanken zur intensiven Woche in Venedig flie&#223;en. Gestern Abend bin ich wiedergekommen und habe erstmal dreizehn Stunden geschlafen, denn die Intensit&#228;t hat sich vor allem in reduziertem Schlaf ausgewirkt.Ich war auf der Tagung Imago Mortis an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/10/venedig1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-436" title="Steg in venedig" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/10/venedig1-468x351.jpg" alt="" width="468" height="351" /></a>Ein Tagungsbericht w&#252;rde wohl nur langweilen und auch keinem der Vortragenden gerecht werden. So lasse ich einfach meine Gedanken zur intensiven<a href="http://www.venedig-reisen.net"> Woche in Venedig</a> flie&#223;en. Gestern Abend bin ich wiedergekommen und habe erstmal dreizehn Stunden geschlafen, denn die Intensit&#228;t hat sich vor allem in reduziertem Schlaf ausgewirkt.Ich war auf der Tagung<em> Imago Mortis</em> an der <a href="http://www.univiu.org/">Venice International University</a> eingeladen, die vom Projekt <a href="http://www.todundtoterkoerper.eu/">Tod und toter K&#246;rper</a> organisiert wurde, an dem ich dieses Semester mitarbeiten werde. So gesehen war es ein erstes Schnuppern in philosophischen Alltag wissenschaftlicher Ebene, der nicht aus alleinigem Lesen und Schreiben in der eigenen Kammer bestand. Wir haben immer von neun bis dreizehn Uhr gearbeitet, um danach weiterzudiskutieren und uns auszutauschen im Anblick und Gedr&#228;nge der Stadt Venedig. An dieser Stadt kann man sich nicht satt sehen.Venedig ist zwar eine dieser typischen Touristenst&#228;dte aber anders als <a href="http://www.frankreichreise.info/paris.html">Paris</a> oder &#228;hnliche St&#228;dte dr&#252;ckt sich das im Stadtbild nicht so stark aus, denn die Wege und M&#246;glichkeiten sind, trotz der geringen Fl&#228;che, so ungemein vielf&#228;ltig, dass es nur ein paar Orte gibt, wo kaum Venezianer anzutreffen sind. Der Markusplatz w&#228;re da zu nennen.Venedig ist eine der St&#228;dte, in der man sich st&#228;ndig verl&#228;uft und beschreibt den Eindruck von ihr vor allem dadurch. Wann immer man die falsche Gasse w&#228;hlt, landet man am Wasser. Sackgassen sind durch Kan&#228;le begrenz. Man l&#228;uft nie ins Nichts, sondern trifft immer auf die Eigenart dieser Stadt.Das Seminar fand in den R&#228;umlichkeiten der Venice International University auf der Insel San Servolo statt und es gibt wenig geistvollere Orte. Es ist hier nicht unbedingt die Geschichte, sondern das Mediterrane und die Gestaltung durch viel Park, B&#228;nke und der Blick aufs Meer, die eine thematische Fokussierung mit &#214;ffnung zum Weiten zul&#228;sst.Das Projekt ist eine transdiszipl&#228;rene Kooperation aus Soziologie, Medizin, Philosophie und Recht, die den Tod und den toten K&#246;rper sowie die Auswirkungen und die Relevanz auf unsere Gesellschaft aufzeigen will. Der Tod als Teil unserer Existenz, um es mal ganz vage zu formulieren, ist durch die vorwegnehmende Vorstellung ein nicht unerheblich pr&#228;gender Teil unserer Lebensf&#252;hrung, -praxis und eben auch unserer Gesellschaft. Fragen der Orgentransplantation, Kriterien zur Feststellung des Todeseintritts, Darstellung in Film, Literatur und der Kunst waren ebenso Teil der Tagung wie die ethischen Implikationen der jeweiligen Vorstellung. Ich h&#228;tte nicht erwartet, dass es so schwierig sein w&#252;rde ein Modell der Beschreibung zu finden, was alle Aspekte einschlie&#223;t, dabei aber nicht widerspr&#252;chlich ist oder einzelne Bereiche ungerechtfertigt reduziert. Wenn man m&#246;chte kann man an diesem Problem alle andere Probleme unseres Lebens festmachen.Auch wenn mich seit jeher praktische Folgen philosophischer Arbeit nur bedingt interessieren, freue ich mich auf die Arbeit an dem Projekt, denn es ist weiter angelegt, als ich zun&#228;chst gedacht habe. Hoffentlich kann ich n&#228;chstes Jahr wieder in Venedig dabei sein.</p>
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		<title>Tod und toter K&#246;rper</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite im n&#228;chsten Semester in der Forschungsgruppe &#8220;Tod und toter K&#246;rper&#8221; von Frau Esser mit und habe meiner Mutter, die solche Fragen interessieren, das Buch des Forschungsprojekts empfohlen. Dabei haben wir entdeckt, dass man es auf der Seite der Uni Kassel kostenlos als pdf herunterladen kann. Nur ausdrucken kann man es nicht, die druckbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite im n&#228;chsten Semester in der Forschungsgruppe &#8220;<a href="http://www.todundtoterkoerper.eu/">Tod und toter K&#246;rper</a>&#8221; von <a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/philosophie/institut/professorinnen/esser">Frau Esser</a> mit und habe meiner <a href="http://www.monalisablog.de">Mutter</a>, die solche Fragen interessieren, das Buch des Forschungsprojekts empfohlen. Dabei haben wir entdeckt, dass man es auf der Seite der Uni Kassel kostenlos als <a href="http://www.uni-kassel.de/upress/publi/abstract.php?978-3-89958-338-0">pdf herunterladen</a> kann. Nur ausdrucken kann man es nicht, die druckbare pdf kostet 10 Euro, was immer noch entschieden g&#252;nstiger ist, als die 30 Euro, die es im Buchhandel kostet. Vielleicht interessiert ja auch einen meiner Leser das Thema.</p>
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		<title>Im Juli von Selim&#214;zdogan</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lese ja mittlerweile kaum noch B&#252;cher. Das liegt zum einen daran, dass ich durch mein Studium dazu „gezwungen“ bin au&#223;ergew&#246;hnlich viel zu lesen und zum anderen lese ich durch meine Arbeit im internet viele Blogs, Foren, Magazine, Zeitungen etc. Da schaue ich im Allgemeinen in meiner Freizeit lieber einen Film, als auch dann noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/08/urlaubslektuere.jpg"><img src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/08/urlaubslektuere-468x351.jpg" alt="" title="Urlaubslekt&#252;re" width="468" height="351" class="alignnone size-medium wp-image-416" /></a>Ich lese ja mittlerweile kaum noch B&#252;cher. Das liegt zum einen daran, dass ich durch mein Studium dazu „gezwungen“ bin au&#223;ergew&#246;hnlich viel zu lesen und zum anderen lese ich durch meine Arbeit im internet viele Blogs, Foren, Magazine, Zeitungen etc. Da schaue ich im Allgemeinen in meiner Freizeit lieber einen Film, als auch dann noch zu lesen. Die &#252;ber Text aufgenommenen Informationen sind so schon sehr pr&#228;sent und dominierend in meinem Tagesablauf. Aber im urlaub lese ich gerne und viel.Mein erstes Buch sollte leicht bek&#246;mmlich und schnell durchzulesen sein. Einen guten Einstieg hat deshalb das Buch Im Juli von Selim &#214;zdogan abgegeben. Das Buch zum Film von Fatih Akin. Interessanter Weise nicht die Vorlage f&#252;r den Film, sondern entstanden nach Vorlage des Films. Allerdings mit anderer Perspektive. So ist der Film Im Juli aus Sicht von Daniel geschildert, das Buch aber aus Sicht der Frauen Juli und Melek.Die Geschichte ist schnell erz&#228;hlt und die Verbindungen der drei Miteinander entwickeln sich schon zu Beginn des Buches. &#214;zdogan hat sich n&#228;mlich die Entrollung der Charaktere verschrieben, die zu ihrem jeweiligen Schicksal f&#252;hren. So verwundert das Ende niemanden mehr.Juli hat sich in Daniel verliebt und dreht ihm einen Ring mit einer Sonne drauf an, der ihn zu seiner gro&#223;en Liebe f&#252;hren soll. Sie. Doch Daniel trifft Melek und verliebt sich in diese. Melek muss nach Istanbul und so treibt es Daniel auf einen bizarren Road Trip zum Tor gen Asien. Juli schlie&#223;t sich diesem an, in der Hoffnung Daniel w&#228;hrend der gemeinsamen Fahrt f&#252;r sich gewinnen zu k&#246;nnen und ihm die Augen zu &#246;ffnen, denn sie ist fest davon &#252;berzeugt dass er und sie einfach zusammen geh&#246;ren. Karmisch. Oder so.Keine hohe Literatur und wohl ein Buch, das man schnell wieder vergisst. Zumal es nur vor Schicksal, Karma und sonstigem Brimborium wimmelt. Aber der Trip nach Istanbul mit allen seinen Widrigkeiten hat etwas romantisch-verkl&#228;rtes, was irgendwie fesselt. Vielleicht, weil man wei&#223;, dass die Geschichte, Juli, Daniel und Melek bald aus dem Bewusstsein schon wieder entfernt werden sein.Ein sch&#246;nes Buch zum Urlaubsbeginn. Nicht mehr, aber auch kein bisschen weniger. Jetzt werde ich mir die tage Mal den Film anschauen, zumal Moritz Bleibtreu die Hauptrolle spielt und das wertet fast jeden Film auf. Fatih Akins Filme mag ich zudem sehr gerne.</p>
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		<title>Zur&#252;ck aus dem Urlaub</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 18:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin Sonntag Abend aus meinem Urlaub in La Tranche sur Mer an der franz&#246;sischen Westk&#252;ste zur&#252;ckgekommen und bin noch ganz ger&#228;dert, da wir auf der R&#252;ckfahrt noch die Loire entlanggefahren sind und die Fahrt so mehr als f&#252;nfzehn Stunde gedauert hat. Aber ich bin wieder da, habe wieder Internet und so geht es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/08/la-tranche-sur-mer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-408" title="la-tranche-sur-mer" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/08/la-tranche-sur-mer-468x215.jpg" alt="" width="468" height="215" /></a>Ich bin Sonntag Abend aus meinem Urlaub in La Tranche sur Mer an der franz&#246;sischen Westk&#252;ste zur&#252;ckgekommen und bin noch ganz ger&#228;dert, da wir auf der R&#252;ckfahrt noch die Loire entlanggefahren sind und die Fahrt so mehr als f&#252;nfzehn Stunde gedauert hat. Aber ich bin wieder da, habe wieder Internet und so geht es dann auch erholt hier weiter.Es war irgendwie komisch zwei Wochen wirklich kein Internet zu haben, vor allem, da ich vor dem Urlaub noch Umstellungen auf einigen meiner Seiten und auch auf Kundenprojekten gemacht habe und die Auswirkungen dann nicht beobachten konnte. War schon etwas nerv&#246;s zun&#228;chst, aber sp&#228;testens als ich mein zweites Buch angefangen hatte, habe ich kaum noch dran gedacht. Strand, Sonne, Lesen und viel Essen. Ruhig und Entspannt. Waren sch&#246;ne zwei Wochen.Bilder reiche ich nach, die lade ich auf meinem Projekt <a href="http://www.frankreichreise.info">Frankreichreise.info</a> hoch und dort im <a href="http://www.frankreichreise.info/blog">Blog</a> werde ich auch sicher von dem ein oder anderen St&#228;dtchen schreiben, wird dann aber auch hier nachgereicht.</p>
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		<title>Warum ranke ich nicht  in der lokalen Suche?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sage es ja nicht gerne, aber Rankings mit lokalem Bezug wie bspw. Massage Marburg oder Zahnarzt Marburg sind wirklich keine Zauberkunst. Einige wenige mittelm&#228;&#223;ige bis gute Links von einigerma&#223;en themennahen Seiten sind meist v&#246;llig ausreichend f&#252;r eine Platzierung in den ersten f&#252;nf Ergebnissen bei Google. Wenn man dann noch einige Kleinigkeiten beachtet, dann kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/07/lokale-rankings.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-403" title="lokale-rankings" src="http://www.raphael-raue.de/wp-content/uploads/2010/07/lokale-rankings.jpg" alt="" width="468" height="300" /></a>Ich sage es ja nicht gerne, aber Rankings mit lokalem Bezug wie bspw. <em><a href="http://www.activita.org">Massage Marburg</a></em> oder <em><a href="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/">Zahnarzt Marburg</a></em> sind wirklich keine Zauberkunst. Einige wenige mittelm&#228;&#223;ige bis gute Links von einigerma&#223;en themennahen Seiten sind meist v&#246;llig ausreichend f&#252;r eine Platzierung in den ersten f&#252;nf Ergebnissen bei Google. Wenn man dann noch einige Kleinigkeiten beachtet, dann kann da eigentlich nichts schief gehen, denn die Konkurrenzsituation ist in den meisten F&#228;llen so gestrickt, dass es ausreicht, weniger Fehler als die anderen Zahn&#228;rzte oder Massagepraxen in der Stadt zu machen. Einschr&#228;nkend sei allerdings noch gesagt, dass hier Kleinst&#228;dte und Landkreise gemeint sind, denn f&#252;r <em>Massage Berlin</em> zu ranken wird ohne f&#228;higen und gut bezahlten Einsatz nicht zu schaffen sein.Weniger Fehler ist das eine Stichwort und einige wenige gute Links das andere. Leider ist es h&#228;ufig so, dass f&#252;r das erste einige &#220;berredungskunst gefragt ist, zu sehr scheinen Flash und Javascript bzw. Framesets und sonstige krude Konstruktionen noch mit einer guten Webseite assoziiert zu werden. bei dem zweiten auch nicht besonders schwierigem Feld fehlt es meist an Initiative und dem Wissen selbst einfachster und im allt&#228;glichen Umgang sonst ohne viel Aufhebens get&#228;tigtem. Das Anmelden mit einer zweiten Emailadresse beim lokalen Branchendienst braucht zwei Monate oder die Bewertungen bei <a href="http://www.qype.de">Qype</a> sind so derma&#223;en Werbesprech, dass es selbst dem d&#252;mmsten Besucher auff&#228;llt.Das ist der Grund, weshalb ich mittlerweile SEO und Homepageerstellung getrennt anbiete, habe ich doch sonst damit zu &#252;berzeugen versucht, beides im preis inbegriffen anzubieten. Aber was nichts kostet, das ist nichts wert und wenn die Seite erstmal h&#252;bsch aussieht, ist die Motivation zu Zuarbeit so gut wie immer erstorben. Nat&#252;rlich sind die von mir erstellten Seiten immer konform und On-Page optimiert, sowie einfach durchsuchbar, hierarchisch strukturiert etc. Aber das ist nur die eine Seite der Suchmaschinenoptimierung. Off-Page-Optimierung kostet ab jetzt extra. Der Hinweis, dass es ohne nichts bringt eine Seite zu haben, den gibt es weiterhin kostenlos.Die Tage schreibe ich vielleicht Mal einen Artikel, wo man sich die Links zur lokalen Suche holen kann. Die Auftragslage wird sich dadurch nicht &#228;ndern, denn es tut ja doch, trotz des Wissens wie es geht, niemand.</p>
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		<title>So kann man auch einen Elfmeter schie&#223;en</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 06:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht, ob das so geplant war, wohl eher nicht, aber wenn, dann ist das auf dem Video zu sehende Tor das geilste, welches ich je gesehen habe. Wenn das nicht geplant war, dann ist es immer noch sehr beeindruckend, wie geistesgegenw&#228;rtig dieser Spieler dort ist. Schaut es euch an:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht, ob das so geplant war, wohl eher nicht, aber wenn, dann ist das auf dem Video zu sehende Tor das geilste, welches ich je gesehen habe. Wenn das nicht geplant war, dann ist es immer noch sehr beeindruckend, wie geistesgegenw&#228;rtig dieser Spieler dort ist. Schaut es euch an:<object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Z0zjuZ3hDmc" width="468" height="355" wmode="transparent"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Z0zjuZ3hDmc" /></object></p>
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