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	<title>Comments for Onezblog</title>
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	<description>Schreiben um des Schreibens Willen</description>
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		<title>Comment on Haben oder Sein? by raphael</title>
		<link>http://www.onezblog.de/haben-oder-sein/#comment-2323</link>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:20:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss zugeben, dass ich deine Kritik nicht ganz verstehe bzw. dein Hintergrundwissen nicht habe. Du schreibst, die Auswirkungen von Konsum- und Kaufverhalten wirken sich auf die Sphäre der Produktion aus und das ließe sich empirisch zeigen. Ich kenne zwar einige der von dir angeführten Geschichtchen, aber nicht eine und schon gar nicht die Summe derer haben mich überzeugt, dass hier eine wirkliche Beschäftigung mit dem Problem, was ich angesprochen habe, stattgefunden hat.

Das Problem ist doch, dass wir keine Theorie oder Praxis haben um die Auswirkungen und Einwirkungen sowie die wechselseitigen Bestimmungen von Handlungen und Systemen zu beschreiben oder auch nur zu Denken. Jedenfalls nicht in der Philosophie, aber vielleicht fehlt mir, wie gesagt, da das Hintergrundwissen. Nur weil eine Umstellung zu einem Ergebnis führt, heißt das in solchen komplexen Zusammenhängen doch nicht, dass die Auswirkung auch Wirkung der Umstellung sind, oder? Diese tradierte Vorstellung aber, dass viele Einzelhandlungen, zumal die abgestimmten Einzelhandlungen der Mehrheit oder einer qualifizierten Summe zu Veränderungen führt, ist zwar weiter verbreitet als irgendein anderer Glaube auf diesem Planeten, aber Argumente dafür kenne ich nicht. 

Durch Handlungen verändert sich zwar etwas &quot;in der Welt&quot;, aber was, ist meines Wissens nach, in komplexen Zusammenhängen immer ungewiss. Ansonsten könnte man den Begriff der Handlung ja auch abschaffen und ihn durch den Begriff der Kalkulation ersetzen, die Funktion entscheidet dann ob eine Handlung erfolgreich ausgeführt wurde oder nicht. Wenn das möglich wäre, dann würde ich dir zustimmen und es wäre möglich Veränderungen herbeizuführen und durch Konsum in deinem Sinne etwas zu Verbessern. Aber solange nicht sicher gestellt ist, dass die Veränderungen nicht systemische Veränderungen herbeiführen bewegt man sich innerhalb des Systems, was sich zwar anpasst, aber nicht verändert. So scheint es mir beim Fair-Trade-Kaffee zu sein. Die großen Firmen bieten den mittlerweile auch an. Deshalb gibt es schon neue Labels. Erst kam noch Bio hinzu, dann wurde er als zapatistisch verkauft. Was kommt als nächstes? Es bleibt im System, weil das System eben wandlungsfähiger ist, als man denkt und sich von ein paar Einzelhandlungen sicher nicht die Institutionen versauen lässt. 

Wo aber kann man ansetzen, um hier Veränderungen herbeizuführen, die dann auch besser sind?Das ist doch die Frage, alles andere scheint mir nur ein Alibi zu sein, sich nicht zu schlecht zu fühlen, weil wir eben einen weiteren Glaubensgrundsatz haben, ob links oder rechts: es gibt kein richtiges Leben im Falschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, dass ich deine Kritik nicht ganz verstehe bzw. dein Hintergrundwissen nicht habe. Du schreibst, die Auswirkungen von Konsum- und Kaufverhalten wirken sich auf die Sphäre der Produktion aus und das ließe sich empirisch zeigen. Ich kenne zwar einige der von dir angeführten Geschichtchen, aber nicht eine und schon gar nicht die Summe derer haben mich überzeugt, dass hier eine wirkliche Beschäftigung mit dem Problem, was ich angesprochen habe, stattgefunden hat.</p>
<p>Das Problem ist doch, dass wir keine Theorie oder Praxis haben um die Auswirkungen und Einwirkungen sowie die wechselseitigen Bestimmungen von Handlungen und Systemen zu beschreiben oder auch nur zu Denken. Jedenfalls nicht in der Philosophie, aber vielleicht fehlt mir, wie gesagt, da das Hintergrundwissen. Nur weil eine Umstellung zu einem Ergebnis führt, heißt das in solchen komplexen Zusammenhängen doch nicht, dass die Auswirkung auch Wirkung der Umstellung sind, oder? Diese tradierte Vorstellung aber, dass viele Einzelhandlungen, zumal die abgestimmten Einzelhandlungen der Mehrheit oder einer qualifizierten Summe zu Veränderungen führt, ist zwar weiter verbreitet als irgendein anderer Glaube auf diesem Planeten, aber Argumente dafür kenne ich nicht. </p>
<p>Durch Handlungen verändert sich zwar etwas &#8220;in der Welt&#8221;, aber was, ist meines Wissens nach, in komplexen Zusammenhängen immer ungewiss. Ansonsten könnte man den Begriff der Handlung ja auch abschaffen und ihn durch den Begriff der Kalkulation ersetzen, die Funktion entscheidet dann ob eine Handlung erfolgreich ausgeführt wurde oder nicht. Wenn das möglich wäre, dann würde ich dir zustimmen und es wäre möglich Veränderungen herbeizuführen und durch Konsum in deinem Sinne etwas zu Verbessern. Aber solange nicht sicher gestellt ist, dass die Veränderungen nicht systemische Veränderungen herbeiführen bewegt man sich innerhalb des Systems, was sich zwar anpasst, aber nicht verändert. So scheint es mir beim Fair-Trade-Kaffee zu sein. Die großen Firmen bieten den mittlerweile auch an. Deshalb gibt es schon neue Labels. Erst kam noch Bio hinzu, dann wurde er als zapatistisch verkauft. Was kommt als nächstes? Es bleibt im System, weil das System eben wandlungsfähiger ist, als man denkt und sich von ein paar Einzelhandlungen sicher nicht die Institutionen versauen lässt. </p>
<p>Wo aber kann man ansetzen, um hier Veränderungen herbeizuführen, die dann auch besser sind?Das ist doch die Frage, alles andere scheint mir nur ein Alibi zu sein, sich nicht zu schlecht zu fühlen, weil wir eben einen weiteren Glaubensgrundsatz haben, ob links oder rechts: es gibt kein richtiges Leben im Falschen.</p>
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	<item>
		<title>Comment on Haben oder Sein? by Nina</title>
		<link>http://www.onezblog.de/haben-oder-sein/#comment-2322</link>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:35:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe Deine Kritik am &quot;Gutmenschentum&quot; der sich über Konsum definiert. Der ist ja sehr en vogue, es ist ja auch sehr leicht den modernen Kapitalismus zu kritisieren wenn man einfach über seine konkreten Erscheinungsformen in Form von Produkten, nur über die kleinen Ereignisse und Dinge moniert ohne überhaupt nach dem System zu Fragen in dem sie entstehen und ohne, wie Du richtig anmerkst zu sehen, dass man immer konsumiert und distingiert (und das macht man auch wenn man bewusst nicht konsumiert, also kein ipad hat und kein Auto fährt oder sich für den Kaffee von Gepa und die Nudeln von Alnatura entscheidet). Doch damit sind wir schon beim zentralen Punkt: Du willst Konsumkritik kritisieren, schreibst aber eigentlich über Kaufentscheidungen. Kaufen und Konsumieren, das ist nicht das gleiche. Der Begriff des Konsums beinhaltet den gesamten Prozess eines Artefakts, von der Ware bis zum Gebrauchsgegenstand, es geht dabei auch um die Art und Weise wie ich mir eine Ware aneigne, sie nutze und sie sogar entsorge. Und Deine Annahme, dass Konsum- und Kaufverhalten sich nicht auf die Sphäre der Produktion und des Vertriebs von Waren auswirkt ist empirisch schlichtweg falsch. Das zeigt der Wandel des Handels einer postfordistischen Konsumkultur im Großen und viele Beispiele aus der Konsumgeschichte im kleinen  – Angefangen beim Telefon, ursprünglich ein Büroapparat, bis zur unterschiedlichen Durchsetzung von Benzin oder Diesel als Kraftstoff in verschiedenen Ländern. Man kann hier unendlich viele Geschichten erzählen die Deine Behauptung widerlegen. Warum soll sich Konsum- und Kaufverhalten also nicht auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit auswirken? Fairtrade Kaffee macht mich bestimmt nicht zum besseren Menschen, aber die Leute die sich dafür engagaieren, dass soziale und ökologische Probleme die mit konventioneller Kaffeeproduktion in Verbindung stehen stehen überhaupt wahrgenommen werden schon. Und als Konsumtin kann ich entscheiden wie ich mein Mobiltelefon nutze, und wie lange und wofür.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe Deine Kritik am &#8220;Gutmenschentum&#8221; der sich über Konsum definiert. Der ist ja sehr en vogue, es ist ja auch sehr leicht den modernen Kapitalismus zu kritisieren wenn man einfach über seine konkreten Erscheinungsformen in Form von Produkten, nur über die kleinen Ereignisse und Dinge moniert ohne überhaupt nach dem System zu Fragen in dem sie entstehen und ohne, wie Du richtig anmerkst zu sehen, dass man immer konsumiert und distingiert (und das macht man auch wenn man bewusst nicht konsumiert, also kein ipad hat und kein Auto fährt oder sich für den Kaffee von Gepa und die Nudeln von Alnatura entscheidet). Doch damit sind wir schon beim zentralen Punkt: Du willst Konsumkritik kritisieren, schreibst aber eigentlich über Kaufentscheidungen. Kaufen und Konsumieren, das ist nicht das gleiche. Der Begriff des Konsums beinhaltet den gesamten Prozess eines Artefakts, von der Ware bis zum Gebrauchsgegenstand, es geht dabei auch um die Art und Weise wie ich mir eine Ware aneigne, sie nutze und sie sogar entsorge. Und Deine Annahme, dass Konsum- und Kaufverhalten sich nicht auf die Sphäre der Produktion und des Vertriebs von Waren auswirkt ist empirisch schlichtweg falsch. Das zeigt der Wandel des Handels einer postfordistischen Konsumkultur im Großen und viele Beispiele aus der Konsumgeschichte im kleinen  – Angefangen beim Telefon, ursprünglich ein Büroapparat, bis zur unterschiedlichen Durchsetzung von Benzin oder Diesel als Kraftstoff in verschiedenen Ländern. Man kann hier unendlich viele Geschichten erzählen die Deine Behauptung widerlegen. Warum soll sich Konsum- und Kaufverhalten also nicht auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit auswirken? Fairtrade Kaffee macht mich bestimmt nicht zum besseren Menschen, aber die Leute die sich dafür engagaieren, dass soziale und ökologische Probleme die mit konventioneller Kaffeeproduktion in Verbindung stehen stehen überhaupt wahrgenommen werden schon. Und als Konsumtin kann ich entscheiden wie ich mein Mobiltelefon nutze, und wie lange und wofür.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on German Neid by Haben oder Sein? :: Onezblog</title>
		<link>http://www.onezblog.de/german-neid/#comment-2321</link>
		<dc:creator>Haben oder Sein? :: Onezblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#160; Wir m&#252;ssen wegkommen von dem Gedanken, dass Einzelhandlungen, egal wie gesteuert oder quantitativ sie in der Summe sind, solch komplexe Zusammenh&#228;nge irgendwie beeinflussen k&#246;nnen. Aus German Neid. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &nbsp; Wir m&#252;ssen wegkommen von dem Gedanken, dass Einzelhandlungen, egal wie gesteuert oder quantitativ sie in der Summe sind, solch komplexe Zusammenh&#228;nge irgendwie beeinflussen k&#246;nnen. Aus German Neid. [...]</p>
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	<item>
		<title>Comment on German Neid by MartinJ</title>
		<link>http://www.onezblog.de/german-neid/#comment-2315</link>
		<dc:creator>MartinJ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:05:39 +0000</pubDate>
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		<description>Wäre das mein Blog, würde ich einen Bs-Filter einbauen, der Kommentare in denen Schlagwörter wie &quot;Massentierhaltung&quot;,&quot;Wurstkonsum&quot;,&quot;Afrika&quot;,&quot;Gentechnik&quot; oder auch &quot;Kleinbauern&quot; vorkommen, automatisch löscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre das mein Blog, würde ich einen Bs-Filter einbauen, der Kommentare in denen Schlagwörter wie &#8220;Massentierhaltung&#8221;,&#8221;Wurstkonsum&#8221;,&#8221;Afrika&#8221;,&#8221;Gentechnik&#8221; oder auch &#8220;Kleinbauern&#8221; vorkommen, automatisch löscht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on German Neid by raphael</title>
		<link>http://www.onezblog.de/german-neid/#comment-2314</link>
		<dc:creator>raphael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:47:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte die von dir hier bekräftigte Sicht und in meinem Artikel in Frage gestellte Sicht für ziemlich komisch. Handeln im Konjunktiv könnte man das Problem nennen. Die Handlung bleibt im Wunschmodus und macht sich abhängig von äußeren Faktoren, die die Handlung in ihren Folgen selbst nicht beeinflussen kann. Dadurch bleibt die Handlung unbestimmt und unbestimmte Handlungen sind keine Handlungen. Soweit die Theorie.

Selbstverständlich wirken Handlungen. Immer. Naja fast. Denken kann auch Handeln sein und Unterlassen ebenso, die Wirkung davon ist jedenfalls dann nicht ursächlich. Aber sie geben ebenso Gründe oder können danach befragt werden. Die Handlungen, die du beschreibst, müssen also etwas zurechtgestutzt werden. Der Verbraucher handelt nicht anhaltend skeptisch, um wer weiß wen zu überzeugen, sondern er hofft, dass die vielen richtigen Handlungen, nämlich keine Eier mehr zu kaufen oder ähnliches, dazu führen, dass seine Handlung etwas bewirkt. Dieses Wirken aber ist nicht Teil seiner Handlung, denn er handelt nur dann, wenn er es auch tun würde, wäre er sicher, dass sonst niemand ihm folgt und er dennoch meint, diese Handlung sei die richtige. 

Diese Handlung kann vielleicht anderen zum Vorbild dienen und so den von dir beschriebenen Masseneffekt hervorrufen, aber das ist auch nicht Teil der Handlung. Und auch wenn du einige Beispiele nennst, wie oft passiert einfach gar nichts? 

Idealismus in allen Ehren, vielleicht braucht man den sogar, aber zur Beschreibung und Beurteilung von Handlungen taugt er nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte die von dir hier bekräftigte Sicht und in meinem Artikel in Frage gestellte Sicht für ziemlich komisch. Handeln im Konjunktiv könnte man das Problem nennen. Die Handlung bleibt im Wunschmodus und macht sich abhängig von äußeren Faktoren, die die Handlung in ihren Folgen selbst nicht beeinflussen kann. Dadurch bleibt die Handlung unbestimmt und unbestimmte Handlungen sind keine Handlungen. Soweit die Theorie.</p>
<p>Selbstverständlich wirken Handlungen. Immer. Naja fast. Denken kann auch Handeln sein und Unterlassen ebenso, die Wirkung davon ist jedenfalls dann nicht ursächlich. Aber sie geben ebenso Gründe oder können danach befragt werden. Die Handlungen, die du beschreibst, müssen also etwas zurechtgestutzt werden. Der Verbraucher handelt nicht anhaltend skeptisch, um wer weiß wen zu überzeugen, sondern er hofft, dass die vielen richtigen Handlungen, nämlich keine Eier mehr zu kaufen oder ähnliches, dazu führen, dass seine Handlung etwas bewirkt. Dieses Wirken aber ist nicht Teil seiner Handlung, denn er handelt nur dann, wenn er es auch tun würde, wäre er sicher, dass sonst niemand ihm folgt und er dennoch meint, diese Handlung sei die richtige. </p>
<p>Diese Handlung kann vielleicht anderen zum Vorbild dienen und so den von dir beschriebenen Masseneffekt hervorrufen, aber das ist auch nicht Teil der Handlung. Und auch wenn du einige Beispiele nennst, wie oft passiert einfach gar nichts? </p>
<p>Idealismus in allen Ehren, vielleicht braucht man den sogar, aber zur Beschreibung und Beurteilung von Handlungen taugt er nicht.</p>
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	<item>
		<title>Comment on German Neid by ClaudiaBerlin</title>
		<link>http://www.onezblog.de/german-neid/#comment-2313</link>
		<dc:creator>ClaudiaBerlin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 09:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass Einzelhandlungen, egal wie gesteuert oder quantitativ sie in der Summe sind, solch komplexe Zusammenhänge irgendwie beeinflussen können. &quot;

Wie kommst du denn auf diese komische Sicht der Dinge? Selbstverständlich WIRKEN die Handlungen der Vielen auf die Verhältnisse. Wenn etwa die meisten Leute ihren Fleisch- und Wurstkonsum auf einmal/Woche beschränken würden, wäre die aktuelle Massentierhaltung mit ihren widerlichen Zuständen am Ende. Denn auch die Bereitschaft, als Massenstall-Standort für den Weltmarkt zu dienen, damit in Afrika dank billigster EU-Importe lokale Kleinbauern ihre Existenz verlieren, würde drastisch nachlassen. 

Der Widerwille der vielen hat ja immerhin schon dazu geführt, dass &quot;Käfig-Eier&quot; fast gar nicht mehr gehandelt werden und statt dessen Boden- und Freilauf-Haltung dominieren.

BASF hat die grüne Gentechnik in Europa eingestellt, weil die Verbraucher &quot;anhaltend skeptisch&quot; blieben - und du meinst allen Ernstes, es sei sinnlos, um &quot;anderes Verhalten&quot; zu werben, auf dass eine Mehrheit dann auch eine andere Politik erzwingt?

Hey, das ist das Grundprinzip unserer Art Demokratie - was stellst du dir denn statt dessen vor?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass Einzelhandlungen, egal wie gesteuert oder quantitativ sie in der Summe sind, solch komplexe Zusammenhänge irgendwie beeinflussen können. &#8221;</p>
<p>Wie kommst du denn auf diese komische Sicht der Dinge? Selbstverständlich WIRKEN die Handlungen der Vielen auf die Verhältnisse. Wenn etwa die meisten Leute ihren Fleisch- und Wurstkonsum auf einmal/Woche beschränken würden, wäre die aktuelle Massentierhaltung mit ihren widerlichen Zuständen am Ende. Denn auch die Bereitschaft, als Massenstall-Standort für den Weltmarkt zu dienen, damit in Afrika dank billigster EU-Importe lokale Kleinbauern ihre Existenz verlieren, würde drastisch nachlassen. </p>
<p>Der Widerwille der vielen hat ja immerhin schon dazu geführt, dass &#8220;Käfig-Eier&#8221; fast gar nicht mehr gehandelt werden und statt dessen Boden- und Freilauf-Haltung dominieren.</p>
<p>BASF hat die grüne Gentechnik in Europa eingestellt, weil die Verbraucher &#8220;anhaltend skeptisch&#8221; blieben &#8211; und du meinst allen Ernstes, es sei sinnlos, um &#8220;anderes Verhalten&#8221; zu werben, auf dass eine Mehrheit dann auch eine andere Politik erzwingt?</p>
<p>Hey, das ist das Grundprinzip unserer Art Demokratie &#8211; was stellst du dir denn statt dessen vor?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Ein Tschechisches M&#228;rchen 4 by Ein Tschechisches Märchen 2 :: Onezblog</title>
		<link>http://www.onezblog.de/item/2006/07/ein-tschechisches-maerchen-4/#comment-2309</link>
		<dc:creator>Ein Tschechisches Märchen 2 :: Onezblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:02:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.onezblog.de/?p=41#comment-2309</guid>
		<description>[...] anderen berichte aus Tschechien auch lesen? Episode 1  Episode 3  Episode 4    Ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] anderen berichte aus Tschechien auch lesen? Episode 1  Episode 3  Episode 4    Ein [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Alexander Graham Bell und das Telefon by Alexander gotha</title>
		<link>http://www.onezblog.de/item/2008/03/alexander-graham-bell-und-das-telefon/#comment-2308</link>
		<dc:creator>Alexander gotha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:35:52 +0000</pubDate>
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		<description>naja ;D popel  xDDD</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja ;D popel  xDDD</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Wir sollten die Beleidigung rehabilitieren by monalisa</title>
		<link>http://www.onezblog.de/wir-sollten-die-beleidigung-rehabilitieren/#comment-2307</link>
		<dc:creator>monalisa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:41:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.onezblog.de/?p=1254#comment-2307</guid>
		<description>Aber bitte: Wieso??: 
&quot;Kurz: kein Spam, keine Beleidigung, nettes Miteinander&quot; - wenn doch Beleidigungen ziemlich eindeutig kommunizieren. 
Und: Gut zu wissen, dass ich letzte Woche gestorben bin ;)
Spätestens dann gehen einem sämtliche Beleidigungen am A... vorbei, auch als Mutter - und wie ist es mit den Vätern? - nix für ungut!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber bitte: Wieso??:<br />
&#8220;Kurz: kein Spam, keine Beleidigung, nettes Miteinander&#8221; &#8211; wenn doch Beleidigungen ziemlich eindeutig kommunizieren.<br />
Und: Gut zu wissen, dass ich letzte Woche gestorben bin <img src='http://www.onezblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Spätestens dann gehen einem sämtliche Beleidigungen am A&#8230; vorbei, auch als Mutter &#8211; und wie ist es mit den Vätern? &#8211; nix für ungut!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Studium: Zwischen Lust und Frust by Katja</title>
		<link>http://www.onezblog.de/item/2008/05/studium-zwischen-lust-und-frust/#comment-2304</link>
		<dc:creator>Katja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:56:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.onezblog.de/?p=451#comment-2304</guid>
		<description>Hallo,

ja, das Problem kenne ich auch. Es ist genau so, wie Marcus geschrieben hat, dass man im Grunde genommen nur Philosophiewissenschaft studiert. 
Philosophie/bzw. Ethik in der Schule war da ganz anders gewesen: 
Man hat zusammen ca. 20min einen Text gelesen (=Grundlagenwissen, neue Theorie kennen lernen) und hat dann den Rest der Doppelstunde darüber diskutiert - in einfachen Worten und das Ganze an praktischen Bespielen aus dem Alltag &quot;übergeprüft&quot;. 
Mit anderen Worten: Man hat sich auch tatsächlich &quot;mit der Sache selbst&quot; auseinandergesetzt, anstatt zu spekulieren, was dieser Philosoph mit jenem Ausspruch wohl gemeint haben könnte. 
Es ist in etwa so, als würde man einen physikalischen Versuch exakt nachspielen - anstatt dass man ihn EINMAL  so durchspielt, wie er gedacht ist, und anschließend überlegt, durch welche Veränderungen im Aufbau sich WAS ändern würde und warum. Man muss doch schließlich auch selbst sein Hirn nutzen müssen, anstatt nur in iwelche Theorien blind hineinzukriechen. 

Klar, es gibt auch durchaus Seminare, die mir Spaß machen und die etwas bringen, aber ich wünsche mir manchmal auch, diese ganzen eitlen gehoben daherredenden Schwafler würden endlich vom vernünftig denkenden Rest rausgeekelt... stattdessen wird es aber wohl eher andersherum kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ja, das Problem kenne ich auch. Es ist genau so, wie Marcus geschrieben hat, dass man im Grunde genommen nur Philosophiewissenschaft studiert.<br />
Philosophie/bzw. Ethik in der Schule war da ganz anders gewesen:<br />
Man hat zusammen ca. 20min einen Text gelesen (=Grundlagenwissen, neue Theorie kennen lernen) und hat dann den Rest der Doppelstunde darüber diskutiert &#8211; in einfachen Worten und das Ganze an praktischen Bespielen aus dem Alltag &#8220;übergeprüft&#8221;.<br />
Mit anderen Worten: Man hat sich auch tatsächlich &#8220;mit der Sache selbst&#8221; auseinandergesetzt, anstatt zu spekulieren, was dieser Philosoph mit jenem Ausspruch wohl gemeint haben könnte.<br />
Es ist in etwa so, als würde man einen physikalischen Versuch exakt nachspielen &#8211; anstatt dass man ihn EINMAL  so durchspielt, wie er gedacht ist, und anschließend überlegt, durch welche Veränderungen im Aufbau sich WAS ändern würde und warum. Man muss doch schließlich auch selbst sein Hirn nutzen müssen, anstatt nur in iwelche Theorien blind hineinzukriechen. </p>
<p>Klar, es gibt auch durchaus Seminare, die mir Spaß machen und die etwas bringen, aber ich wünsche mir manchmal auch, diese ganzen eitlen gehoben daherredenden Schwafler würden endlich vom vernünftig denkenden Rest rausgeekelt&#8230; stattdessen wird es aber wohl eher andersherum kommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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